Die Ermittlungen laufen

Junge Mutter (31) vermisst: Familie erhält Nachrichten von ihrem Handy - Fall nimmt dramatische Wende

Imst/Österreich: Junge Mutter (31) vermisst: Familie erhält Nachrichten - dramatische Wende
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Eine junge Mutter wird in Österreich vermisst. Ihre Familie erhielt Nachrichten von ihrem Handy - doch der Fall nahm eine dramatische Wende. (Symbolbild)

Eine junge Mutter ist in Österreich verschwunden. Von ihrem Handy wurden noch Nachrichten an Angehörige geschickt. Doch der Fall nahm eine dramatische Wende.

  • Eine junge Mutter (31) aus Österreich wurde seit Donnerstag vermisst.
  • Von ihrem Handy wurden Nachrichten verschickt: Der Ehemann solle sich nun um den Sohn kümmern.
  • Der Druck der Ermittlungen war hoch - es kam zu einem unerwarteten Geständnis.

Imst/Österreich - Ein Vermisstenfall in Österreich scheint sich als fürchterliches Familiendrama zu entpuppen: Die 31-jährige Mutter war seit Donnerstagmorgen aus der ehelichen Wohnung in Imst verschwunden, wie die Polizei mitteilte. 

Von ihrem Handy wurden zuvor noch Nachrichten an Angehörige verschickt. Darin stand, dass sich nun ihr Ehemann um den gemeinsamen Sohn kümmern solle. „Da es keinerlei Anhaltspunkte für den Verbleib der jungen Frau gab und auch nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie Opfer eines Gewaltdeliktes geworden war, wurden intensive Ermittlungen und Befragungen im Umfeld der Abgängigen durchgeführt“, erklärten die Ermittler.

Junge Mutter (31) aus Österreich vermisst: Druck der Ermittlungen groß - Ehemann gesteht Mord

Am Samstagabend (27. Juni) wurde offensichtlich der Druck der Ermittlungen und auch aus dem familiären Umfeld so groß, dass der Ehemann - ein 33-jähriger Österreicher - gestand, seine Frau getötet zu haben. „Im Zuge der Überstellung des Festgenommenen versammelten sich vor dem Wohnhaus des Beschuldigten bis zu 150 Personen (Familienangehörige und Schaulustige), sodass sich zur Sicherung mehrere Polizeistreifen zum Vorfallsort begaben“, teilte die Polizei weiter mit. Zu weiteren Schwierigkeiten sei es an dieser Stelle aber nicht gekommen.

Junge Mutter in Österreich wohl von Ehemann getötet: Heftiger Streit ging voraus

Nach Angaben des Ehemannes war es zu einem heftigen Streit zwischen dem Paar gekommen. Dieser eskalierte derart, dass er seine Frau würgte und mit einem Kissen erstickte. Anschließend habe er die Leiche seiner 31-jährigen Frau in den Inn geworfen. Die Nachrichten habe er geschrieben, um den Verdacht auf einen Selbstmord zu lenken. Der 33-Jährige befindet sich in Polizeigewahrsam, die weiteren Ermittlungen laufen noch. (kam/dpa)

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