Offenbar kein terroristischer Hintergrund

Flugzeug muss in Nizza zwischenlanden: Mann versucht ins Cockpit einzudringen

Eine Transavia-Maschine musste am Abend in Nizza zwischenlanden. Ein Mann versuchte zuvor gewaltsam ins Cockpit einzudringen. 

Paris - Wegen eines gewalttätigen Passagiers an Bord musste ein Flugzeug auf dem Weg von Paris nach Tunis in Nizza zwischenlanden. Der Mann kam am Donnerstagabend in eine Psychiatrie, wie der Staatsanwalt von Nizza dem Sender France Bleu sagte. Zeugen berichteten dem Sender zufolge davon, dass der Mann gegenüber dem Kabinenchef gewalttätig wurde. Er soll versucht haben, in das Cockpit der Transavia-Maschine zu gelangen. Auf einem Video ist zu sehen, wie Sicherheitskräfte den Mann im Flugzeug festnehmen wollen und er „Allahu Akbar“ („Gott ist groß“ auf Arabisch) ruft. Daraufhin werden andere Passagiere unruhig.

Zwischenfall in Paris: Mann befindet sich in Polizeigewahrsam

Zunächst wurde der Tunesier in Polizeigewahrsam genommen. Medizinische Untersuchungen hätten allerdings gezeigt, dass der Mann psychisch krank ist. Die Ermittler gehen nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Das Flugzeug war am Donnerstagnachmittag am Flughafen Paris-Orly gestartet und landete gegen 18.30 Uhr in Nizza.

Lesen Sie auch: Mehrere Explosionen: Ein Toter und Verletzte in Einkaufsplaza in China. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Christoph Schmidt

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT