Video aus Polen geht viral

Trotz Corona-Krise: Sanitäter beweisen Humor auch in schweren Zeiten

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Polen - Die Corona-Krise ist und bleibt ernst, Vorsichtsmaßnahmen und Richtlinien sollen und müssen eingehalten werden. Dass es auch wichtig ist, die Nerven zu bewahren und innerhalb dieser Richtlinien schöne Momente zu erleben, zeigt eine Gruppe Sanitäter, die auf dem Weg zum Einsatz in ihrem Fahrzug ausgelassen zu "Ghostbusters" tanzen. Alle Informationen zu Corona in der Region findet ihr in unserem Ticker. 

Die Welt steht still. Während die Corona-Krise über den Planeten fegt, wurden in vielen Ländern Asiens, Europas und Nordamerikas verschärfte Sicherheitsvorschriften, wie Ausgangssperren, Quarantäne und Isolation verhängt. In Italien meldet man inzwischen mehr Tote als in China und auch in Deutschland steigt die Zahl der Infizierten stetig an. Da könnte man leicht die Nerven verlieren. Positive Ausblicke in die Zukunft und lockere Stimmung fallen vielen Menschen dabei schwer. 

Dass diese aber besonders in schweren Zeiten auch wichtig für das Seelenheil sind, bewiesen nun Rettungssanitäter in Polen. Im Einsatzfahrzeug, von Kopf bis Fuß in Schutzanzüge gehüllt und mit Atemmasken im Gesicht, fahren sie von Einsatz zu Einsatz. Dabei herrscht aber nicht etwa bedrückte oder gar panische Stimmung im Fahrzeug. 

Im Gegenteil: Aus der Lautsprecheranlage dröhnt laut das Lied "Ghostbusters" von Ray Parker Jr. Dazu wippen die Sanitäter fröhlich mit, der Fahrer zeigt mit der Hand das "Rock´n´Roll"-Zeichen und tanzt im Sitzen zur Musik. Lautes Lachen steht im seltsamen Kontrast zum Geräusch der Sirene im Hintergrund. 

Hin und wieder wechselt die Handy-Kamera in den Frontmodus, dann sieht man die Straße vom Blaulicht beleuchtet. Hinten im Fahrzeug steht ein Sanitäter und tanzt ausgelassen mit zur Musik. Die Kontraste sind im ersten Moment fast desorientierend, aber nie unsympathisch. Über dem Facebook-Video steht die Caption "Das Wichtigste im Leben ist... Humor. Passt auf dich auf" geschrieben. 

Das Video verharmlost nicht die Situation, Blaulicht, Sirene und Schutzanzüge machen den Ernst der Lage klar. Vielmehr scheint es darum zu gehen, die Nerven zu bewahren und mitten im Chaos schöne, lustige und ausgelassene Momente zu finden, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen. 

Auch wir wollen helfen. Mit unserer Kampagne #wirhaltenzusammen wollen wir Leser, lokalen Gastronomiebetriebe und Geschäfte in der schweren Zeit unterstützen. Die Menschen der Region berichten uns so von ihren Erfahrungen. Alles zu #wirhaltenzusammen finden Sie auf unseren Portalen. 

jv

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