Regenkatastrophe: Immer mehr Tote

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Guatemala-Stadt - Mindestens 135 Menschen sind bislang durch die Regenfluten des ersten Tropensturms der Saison in Mittelamerika umgekommen.

 Am heftigsten hat das Unwetter Guatemala getroffen, dort starben mindestens 109 Menschen durch Erdrutsche und Überschwemmungen. Noch immer werden Menschen vermisst. Auch in Honduras und El Salvador kamen seit dem Wochenende Menschen durch "Agathe" ums Leben.

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Am schwersten betroffen war Guatemala. Rund 110.000 Menschen mussten evakuiert werden. Auch in El Salvador und Honduras hinterließ “Agatha“ eine Spur der Verwüstung, und in allen drei Ländern wurde der Notstand ausgerufen. Der Tropensturm war am Samstag mit Geschwindigkeiten von 75 Stundenkilometern auf die Küste getroffen.

Die Ausläufer von “Agatha“ brachten der Region von Südmexiko bis nach Nicaragua am Wochenende starken Regen und Überschwemmungen, die Wassermassen lösten Erdrutsche und Sturzfluten aus. In der Hauptstadt Guatemalas fiel nach Angaben von Meteorologen an einem Tag so viel Regen (10,8 Zentimeter) wie normalerweise in einem Monat. In weiten Teilen von Guatemala-Stadt fiel der Strom aus. In El Salvador gab es den Behörden zufolge rund 140 Erdrutsche. Nach Angaben von Präsident Mauricio Funes fielen dem Unwetter in seinem Land mindestens neun Menschen zum Opfer.

dpa

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