Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kurioser Vorfall in Rom

Filmreifer Einbruchsversuch scheitert kläglich: Feuerwehr rettet mutmaßlichen Bankräuber

Feuerwehr rettet mutmaßlichen Bankräuber aus eingestürztem Tunnel
+
Etwa acht Stunden mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach dem Verschütteten graben.

Das ist dumm gelaufen für einen mutmaßlichen Bankräuber in Italien: Statt mit einer fetten Beute im Gepäck kam er nur durch die Unterstützung der Feuerwehr wieder zurück ans Tageslicht – um dann von der Polizei festgenommen zu werden.

Rom – Es klingt wie in einem Blockbuster aus Hollywood: Ein mutmaßlicher Bankräuber mietet ein leerstehendes Geschäft an und buddelt sich anschließend einen Tunnel bis unter eine Bank-Filiale – um in dieser dann schließlich an das große Geld zu kommen. Das Ende der Geschichte, die sich so in der italienischen Hauptstadt Rom zugetragen hat, klingt dann allerdings eher nach Komödie statt Action.

Der Mann, der laut Medienberichten verdächtigt wird am bevorstehenden langen Wochenende in eine Bank unweit des Vatikan einbrechen zu wollen, war nämlich in seinem eigenen Tunnel verschüttet worden. Der Gang, den er offenbar mit mehreren Komplizen gegraben hatte, stürzte hinter ihm plötzlich ein. In seiner misslichen Lage musste er zu allem Übel auch noch selbst die Rettungskräfte alarmieren.

Feuerwehr in stundenlangem Einsatz gefordert

Dutzende Einsatzkräfte der hinzugerufenen Feuerwehr gruben insgesamt etwa acht Stunden nach dem verschütteten Mann, ehe sie zu ihm vorgedrungen waren. Wie die Polizei in Italien berichtet, sei der mutmaßliche Bankräuber anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden. Weshalb das Tunnelsystem einstürzte, ist derzeit nicht bekannt.

Sowohl der Gerettete selbst, als auch drei weitere Männer wurden von den Beamten schließlich festgenommen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tunnelgrabung dauern noch an. Es gilt allerdings als sehr wahrscheinlich, dass die Männer die Gunst der Stunde nutzen wollten, nachdem viele Römer rund um den Feiertag Mariä Himmelfahrt am Montag (15. August) die Stadt verlassen und traditionell Urlaub am Meer machen.

„Wir dachten, dass die Leute dort renovieren“

Einen Verdacht auf die geplante Tat schöpfte im Voraus offenbar niemand. „Wir dachten, dass die Leute dort renovieren“, sagte ein Anwohner des leerstehenden Geschäfts gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Weiter fügte er an: „Wir hatten keinen Verdacht und haben keine Geräusche gehört.“

aic mit Material der AFP

Kommentare