Spektakulärer Unfall bei Rotterdam

Walflosse verhindert Katastrophe - U-Bahn bricht durch Absperrung und landet auf Kunstwerk

Metro in Rotterdam durchbricht Absperrung
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Die Fahrerkabine und Waggon einer U-Bahn ragt über das Ende an der U-Bahnstation De Akkers. Außer dem Fahrer waren keine Passagiere im Zug. Der Fahrer konnte den Zug verlassen.

Rotterdam/Holland - Eine niederländische Metro hat einen versehentlichen und gefährlichen Stopp hingelegt: Die Bahn kam am Montag erst auf einem etwa zehn Meter hohen Kunstwerk zum Stehen, der Fluke eines riesigen Wals aus Metall.

Der Fahrer der Bahn wollte seinen Zug nach der letzten Fahrt des Tages in Spijkenisse bei Rotterdam auf das Abstellgleis fahren. Aus bisher ungeklärten Umständen durchbrach der Zug jedoch die Halteblöcke und wurde erst von einem unmittelbar dahinter stehenden Wal-Kunstwerk gestoppt.

Die Walflosse verhinderte eine Katastrophe.

Verletzt wurde bei dem spektakulären Vorfall niemand, der Zugführer kam mit einem Schrecken davon. Das gab das zuständige Transportunternehmen im Anschluss an den Vorfall bekannt. Nachbarn waren kurz nach Mitternacht durch Lärm nach einem heftigen Aufprall aufgeschreckt. «Auf einmal sah ich, dass der Schwanz besetzt war», sagte ein Mann dem TV-Sender NOS.

Das Kunstwerk besteht aus zwei aus Kunststoff gebauten Fluken, die direkt beim Metro-Bahnhof De Akkers etwa zehn Meter hoch aus dem Wasser ragen. Das Abstellgleis befindet sich auf etwa derselben Höhe. Das Kunstwerk habe vermutlich den Fall des Wagens gestoppt und Schlimmeres verhindert, sagten Experten.

Der Fahrer konnte ohne Hilfe aus dem Wagen klettern. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich nach Angaben der Polizei keine Fahrgäste mehr an Bord. Der Schaden an dem Fahrzeug sei groß, teilte die Polizei mit.

fgr/dpa

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