Der nächste Paukenschlag nach beschlossener Pendlermaut

Verkehrsknackpunkt Salzburg: Bald autofreie Altstadt?

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Salzburg - Die Stadt kämpft seit Jahren mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen. Die Pendlermaut und eine Autosperrzone in der Altstadt sollen dieses Problem nun lösen.

Die Pendlermaut kommt. Am Mittwoch wurde die Mautim Salzburger Gemeinderat mehrheitlich beschlossen. SPÖ, Bürgerliste und die Liste "Bürger für Salzburg" stimmten dafür. Es soll Sonderregelungen für Anwohner geben, doch Pendler aus Freilassing und dem bayerischen Umland werden ab 1. Januar 2018 zur Kasse gebeten.

Die Alternativvorschläge des Vereins S-Bahn Salzburg fanden kein Gehör. Josef Flatscher, Bürgermeister der Stadt Freilassing, äußerte sich gegenüber antennesalzburg.o24.at kritisch:"Früher nannte man das Raubrittertum, ich kann das ganze einfach nicht verstehen." Geplant sind bis zu sechs neue Parkzonen, die schrittweise als solche deklariert werden. Den Anfang wird Salzburg Süd machen.

Salzburgs Altstadt bald komplett "autofrei"?

Doch der nächste Hammer wurde schon angekündigt: Die Salzburger Altstadt soll künftig autofrei werden - zumindest wenn es nach Bürgermeister Heinz Schaden geht. In der sogenannten Schutzzone I soll bald ein vollständiges Fahrverbot für den Individualverkehr gelten, wie salzburg24.at berichtet. Das Gebiet von Mülln bis zum Schloss Mirabell, von der Staatsbrücke zum Rehrl-Platz wie auch Teile des Nonntals wären von dem Autoverbot betroffen. Nur Öffis und der Lieferverkehr sollen noch einfahren dürfen. 

ÖVP als auch die NEOS sind von diesem Unterfangen nicht begeistert. Eine Verlagerung des Verkehrsaufkommens in die umliegenden Straßen sei ihrer Meinung nach die Folge.

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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