Ermittlungstreffer nach über zwei Jahren

Bombendrohung "zum Spaß" - Anzeige gegen Deutsche (21)

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Salzburg - Mehr als zwei Jahre liegt die Bombendrohung am Salzburger Hauptbahnhof mittlerweile zurück. Jetzt hat die Polizei den Fall - zumindest teilweise - geklärt:

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Die schriftliche Bombendrohung am Hauptbahnhof Salzburg vom 19. Januar 2015 wurde nun teilweise geklärt. Durch Tatortbeamte sind damals in der betroffenen Zuggarnitur Spuren gesichert worden. Unter anderem wurden auf dem Stück Papier mit der Drohung auch Fingerabdrücke gesichert. Die Ermittlungen sind von Beamten des Kriminalreferates weitergeführt worden. Der Abgleich der gesicherten Fingerabdrücke in der Datenbank des Bundeskriminalamtes führt damals zu keinem Ergebnis.

Mitte Februar 2017 haben Beamte der Polizei Wals eine 21-jährige Deutsche, die in der Stadt Salzburg wohnt, wegen eines Betrugsdeliktes, erkennungsdienstlich behandelt.

Fingerabdrücke bringen Klarheit

Aufgrund des anschließenden Abgleiches der Fingerabdrücke durch das Bundeskriminalamt konnte festgestellt werden, dass die auf dem Blatt Papier mit der Drohung sichergestellten Fingerabdrücke und jene der 21-jährigen Deutschen identisch sind. Die 21-Jährige ist von Beamten des Kriminalreferates zum Sachverhalt einvernommen worden und zeigte sich geständig. Sie gab an, dass sie den Zettel, zusammen mit einer anderen Frau, geschrieben hat. Diesen Namen wollte sie jedoch nicht preisgeben. Als Grund gab die Deutsche an, dass die Beiden den Zettel als Spaß und zum Zeitvertreib geschrieben hätten. Die 21-Jährige wollte sich damals auch bei der Polizei melden. Aufgrund der umfassenden medialen Berichterstattung fehlte ihr dann der Mut.

Die 21-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Presseaussendung Landespolizeidirektion Salzburg

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Bombendrohung am Bahnhof Salzburg

Bombendrohung am Bahnhof

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