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Bilanz des zweiten Corona-Sommers

Tourismus im Salzburger Land erholt sich langsam, aber internationale Gäste fehlen

Tourismus im zweiten Corona-Sommer
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Die Schiffe am Wolfgangsee verkehren zwischen St. Gilgen und Strobl in Salzburg, sowie St. Wolfgang im oberösterreichischen Teil des Salzkammerguts.

Der Tourismus im Salzburger Land hat immer noch mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

Salzburg / St. Gilgen / St. Wolfgang - Hotels und Pensionen rund um den Wolfgangsee waren in diesem Sommer großteils ausgebucht, die Wolfgangsee-Schifffahrt und die Zahnradbahn auf den Schafberg zählen aber immer noch rund ein Drittel weniger Fahrgäste als vor Corona. Anders in der Stadt Salzburg, hier waren Hotelzimmer zwar in der Festspielzeit Mangelware, aber internationale Gäste, sowie Messe- und Kongressbesucher fehlen nach wie vor. Das zeigt sich auch bei der Festungsbahn und dem Aufzug auf den Mönchsberg, statt 1,1 Millionen Fahrgäste im Juni, Juli und August 2019, also vor Corona, waren es in diesem Sommer nur 454.000, das entspricht in etwa den Zahlen des ersten Corona-Sommers 2020.

Alle aufgeführten Touristenattraktionen werden von der Salzburg AG-Tourismus Gesellschaft betrieben, einer Tochter des Stromunternehmens Salzburg AG. Geschäftsführerin Daniela Kinz freut sich vor allem über die Sommerzahlen im Salzkammergut, „wir sehen eine Renaissance der Sommerfrische, die Menschen wollen raus aus der Stadt“, das Salzkammergut mit der Wolfgangsee-Schifffahrt und Schafbergbahn würden dabei im Trend liegen. In den Sommermonaten Juni, Juli und August stieg die Zahl der Besucher der beiden Attraktionen im Vergleich zum Vorjahr von 279.000 um 17 Prozent auf 328.000 an. „Damit liegen wir zwar immer noch 33 Prozent unter dem Vor-Corona-Rekordjahr 2019, aber der Trend zeigt wieder deutlich nach oben“, so Kinz.

 
Städtetourismus leidet an Klimawandel

In der Stadt Salzburg ist das Besucherwachstum in den Sommermonaten im Vergleich zum Vorjahr noch sehr verhalten, es fehlen sowohl internationale Reisegruppen, vor allem aus Asien, also auch Messe- und Kongressbesucher. In der Sommersaison, also Juni bis Ende August 2021, verzeichneten Festungsbahn und Mönchsbergaufzug nur ein leichtes Plus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Sommer 2020. Dabei leide der Städtetourismus nicht nur unter den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, „er leidet natürlich auch durch die immer häufigeren Hitzetage im Zuge des Klimawandels. Darauf muss der Städtetourismus in Zukunft reagieren und auch in der Stadt Sphären der Erholung und Entspannung schaffen“, so Kinz.

„Freuen uns auf Tagesgäste aus Bayern“

Nach dem Sommer will die Salzburg AG sowohl Einheimische, als auch Tagesgäste aus Bayern wieder vermehrt anlocken, „September und Oktober sind zwei der schönsten Monate für Ausflüge und Wanderungen im Salzkammergut. Kinz zeigt sich zuversichtlich, vor allem für die Schifffahrt und die Schafbergbahn, „wenn wir bis Jahresende weiterhin in Betrieb sein dürfen, vor allem auch im Advent, dann sind wir zuversichtlich, dass wir zumindest im Salzkammergut trotz monatelangem Lockdown im ersten Halbjahr 2021 bald wieder an die Vor-Lockdown-Jahre anschließen können“. 

hud

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