Pressemeldung zur Übung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg

Erdrutsch am Erzberg mit mehreren vermissten Personen

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Salzburg - Nach über 48 Stunden am Eisatzort in Eisenerz, dem Erzberg, wurde durch OFK Mike Leprich die großangelegte Übung mit mehreren Einsatzorganisationen in der gestrigen Nacht erfolgreich beendet.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Salzburg probte gemeinsam mit der Suchhundestaffel Salzburg des Roten Kreuzes sowie mit Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck-Mühlau einen nationalen Einsatz. Annahme war ein Erdrutsch am Erzberg mit mehreren vermissten und verschütteten Personen in diversen eingestürzten Gebäuden.

Es wurde der Mannschaft nicht leicht gemacht, denn zu den Aufgaben zählten das Orten von verschütteten Personen mittels Suchhunden, Kernbohrungen sowie das Zerschneiden und Öffnen dicker Betonmauern, ein simulierter Autounfall, einsturzgefährdende Häuser sichern, eingeklemmte Personen mittels Hebekissen befreien, Absichern und Abstützen von eingestürzten Gebäudeteilen sowie das Retten von Personen aus schwindelerregender Höhe.

Erdrutsch am Erzberg mit mehreren vermissten Personen

Auch im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Einsatzorganisationen, wie der Suchhundestaffel und den Kameraden aus Innsbruck, der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau, die sich unter anderem auf die Schallortung sowie präzise Einsturzsicherheit in Form von modernster Lasertechnik spezialisiert haben. Koordiniert wurden die einzelnen Schadstellen durch die mobile Einsatzleitung.

Der Ortsfeuerwehrkommandant und Verantwortliche der Großübung, Mike Leprich, zieht ein Resümee: "Derartige Übungen stellen einen unverzichtbaren Bestandteil in der Vorbereitung auf den Echteinsatz dar. Alle gesteckten Übungsziele konnten in einem sehr realistischen Umfeld von uns erreicht werden. Die Einheit ist gut vorbereitet, um im Ernstfall rasch nach verschütteten Personen zu suchen und die Rettung und Befreiung unter schwierigsten Umständen durchzuführen. Die größte Herausforderung ist dabei die Anwendung der Spezialausrüstung, wie beispielsweise Spezialschneidgeräte zum Durchtrennen von Betonwänden."

Unterstützt wurden die über 50 Frauen & Männer der Einsatzorganisationen durch die Logistikstaffel des Landesverbandes des Roten Kreuzes Salzburg, die für die Infrastruktur im Einsatzgebiet verantwortlich war. In Summe kamen dadurch über 2.484 Übungsstunden an einem Wochenende zusammen. Daher werden alle Medien- & PressevertreterInnen eingeladen, diese, nicht ganz alltägliche, nationale und vor allem freiwillige Einsatzübung der Einsatzkräfte entsprechend medial zu bewerben. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Pressemeldung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzburg

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