Polizei weist Meldungen vehement zurück

Facebook-Gerüchte über "Bürgerkrieg" am Salzburger Bahnhof  

Salzburg - Ein Facebook-Post, der vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen am dortigen Bahnhof warnt, hat in Salzburg für Aufregung gesorgt. Doch die Polizei warnt, es handele sich um eine Falschmeldung.

Es klingt, wie eine Steigerung der Geschehnisse von Köln. 300 bewaffnete Marokkaner sollen den Salzburger Hauptbahnhof belagern. „Messerstechereien, Raubzüge, Diebstähle, Einbrüche, Plünderungen von Geschäften”, würden am Salzburger Bahnhof stattfinden. Doch dahinter steckt eine Facebook-Falschmeldung über einen „Bürgerkrieg am Hauptbahnhof“, wie Salzburg24 berichtet

Der Facebook-Post, der die Quelle des Gerüchts ist.

In jenem Post heißt es, dass es sich um Männer handeln würde, die von der deutschen Polizei nach Österreich zurückgeschickt worden seinen. Die Salzburger Polizei weist diese Meldungen jedoch vehement als falsch. Vor kurzem hatte im Landkreis Traunstein ein auf Facebook verbreitetes Gerücht über eine angebliche Vergewaltigung für Aufregung gesorgt. Auch in diesem Fall hatte die Polizei für Entwarnung und Aufklärung gesorgt.

Tatsächlich halten sich am Salzburger Bahnhof eine Vielzahl an aus Deutschland zurückgeschickten Migranten am Salzburger Bahnhof auf. Ausschreitungen gibt es aber keine, die Polizei ist vor Ort verstärkt präsent. Es wurde jedoch eingeräumt, das in der letzten Zeit eine größere Zahl an Diebstählen vorkommen würde.

Quelle: Salzburg24

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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