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Brandgefährliche Aktion im Salzburger Land

Geisterfahrer (92) „parkt“ und wendet auf Tauernautobahn

Warnschild Geisterfahrer Autobahn Symbolbild
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Warnschild Geisterfahrer (Symbolbild).

Salzburg - Das hätte auch ganz leicht ganz schlimm ausgehen können: Ein Geisterfahrer (92) hat am Freitag (20. August) Autofahrer und Einsatzkräfte auf der Tauernautobahn im Salzburger Land in Atem gehalten.

Der 92-jährige Österreicher war nach Angaben der Landespolizeidirektion Salzburg am Nachmittag von der Raststätte Eben-Nord (Pongau) in falscher Richtung auf die A10 (Tauernautobahn) aufgefahren. Der Mann befuhr mit seinem Wagen die Richtungsfahrbahn, die eigentlich nach Salzburg führt, in Richtung Villach. Als der Fahrer kurz darauf seinen Fehler bemerkte, „parkte“ er kurz auf der Überholspur. Als es kurz darauf die Verkehrssituation zuließ, wendete der Rentner seinen Wagen und fuhr in korrekter Fahrtrichtung zurück zur Raststätte. Zu diesem Zeitpunkt herrschte nach Polizeiangaben „reger Verkehr“ auf der A10.

Zeugen hatten sich inzwischen das Kennzeichen des Geisterfahrers notiert und per Notruf die Polizei alarmiert. Nachdem die Fahndung im Nahbereich zunächst negativ verlief, konnten die Beamten den 92-Jährigen wenig später telefonisch kontaktieren. Schließlich konnte der Mann im Stadtgebiet von Bischofshofen (Salzburger Land) gestoppt werden. Ein Alkoholtest verlief negativ. Nach Rücksprache mit der zuständigen Bezirkshauptmannschaft wurde jedoch der Führerschein des Rentners bis auf weiteres eingezogen.

Erst vor rund einem Monat hatte eine weitere Geisterfahrt auf derselben Autobahn für Schlagzeilen gesorgt. Damals hatte ein Autofahrer aus Bayern den Tauerntunnel in falscher Fahrtrichtung befahren. Der Grund: Der Mann hatte sich ausschließlich auf sein Navi verlassen, das ihn vermutlich fehlgeleitet hatte.

mw

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