Kompromissvorschlag zum Fluglärm in Freilassing

Landrat Grabner spricht von "schlechtem Stil"

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Salzburg/Freilassing - Der Fluglärm-Streit in und um Salzburg beschäftigt die Menschen schon seit Jahren - auch und vor allem im benachbarten Berchtesgadener Land. Ein Kompromiss wird derzeit diskutiert, aber noch ist nichts in trockenen Tüchern:

UPDATE, Mittwoch, 8.20 Uhr:

Jetzt liegen auch erste Stellungnahmen zum Kompromissvorschlag aus Österreich vor. Während Freilassings Bürgermeister Josef Flatscher eine Bewertung ablehnte, zeigte sich Berchtesgadens Landrat Georg Grabner verwundert darüber, dass er nicht persönlich über die Vorschläge informiert worden sei. Das sei kein guter Stil, wird Grabner in einem Interview zitiert. Das berichtet der Bayerische Rundfunk.

Aus dem Bundesverkehrsministerium war lediglich zu erfahren, dass die Vorschläge aus Österreich nun in den Abschlussbericht der deutsch-österreichischen Verhandlungsrunde integriert werden sollen.

Die Erstmeldung:

Wie heimatzeitung.de berichtet, haben sich die Eigentümer des Flughafens, Stadt und Land Salzburg, mit einem Kompromissvorschlag an die Öffentlichkeit gewandt. Demnach sollen die Starts über deutschem Gebiet stark eingeschränkt bzw. vor 7 Uhr und nach 21 Uhr gar komplett eingestellt werden.

Dazu sollen laut dem Bericht neue Flugrouten geschaffen werden. So sollen die Starts der betroffenen Flüge nach Süden verlagert werden, sofern dies flug- und wettertechnisch möglich ist. Auch An- und Abflüge über die Tauern sollen ermöglicht werden. Dadurch sollen die sog. "Circle Anflüge" über Salzburg und Freilassing massiv reduziert werden. "Ich hoffe auf Zustimmung von deutscher Seite", sagte Christian Stöckl, der Aufsichtsrat-Chef des Flughafens, der Zeitung.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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