Mann aus Kreis Rosenheim baut Unfall bei Salzburg

Stoppschild an Bahnübergang missachtet: In Lok gekracht

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Salzburg/Landkreis Rosenheim - Unachtsamkeit, die sich die Schutzengel buchstäblich nicht leisten durften, war wohl die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto mit Rosenheimer Kennzeichen, das mit drei Personen besetzt war, und einer Lokalbahn.

Der Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim war von Acharting kommend in Richtung Oberndorf auf der alten Oberndorferstraße unterwegs, als er kurz hinter Acharting das Stoppschild des Unbeschrankten Bahnüberganges missachtete. Vermutlich hatte auch die tiefstehende Sonne dafür gesorgt, dass der Mann das Stoppschild zu spät oder nicht erkannte und die Bahngleise querte.

Bilder vom Unfall im Salzburger Land

Genau in dem Moment kam eine Garnitur der Lokalbahn in Richtung Oberndorf und erfasste trotz Notbremsung das Fahrzeug direkt hinter dem Fahrersitz. Der Wagen wurde von den Gleisen in die angrenzende Wiese geschleudert. Wie durch ein Wunder wurde lediglich eine Frau auf der Rückbank verletzt, die beiden anderen Insassen konnten das Auto schwer geschockt aber unverletzt verlassen. 

Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle

Die Polizei Bergheim hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Anthering war mit vier Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften im Einsatz, sie richtete eine Straßensperre ein und stellte den Brandschutz sicher. Die knapp 25 Insassen der Lokalbahn - ebenso der Lokführer - blieben unverletzt und konnten ihre Reise fortsetzen.

Das Rotkreuz brachte die Verletzte ins Universitätsklinikum Salzburg. Der Wagen musste total zertrümmert abgeschleppt werden.

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