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„Kinder haben dort nichts zu suchen“

Unter 12 Jahren kein Zutritt: Salzburger Wirt sperrt Kinder aus Cocktailbar aus

Anlegestelle in Salzburg
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Anlegestelle in Salzburg.

Salzburg - Weil sich Gäste der Cocktailbar am Salzachufer über das Nicht-Benehmen von Kindern beschwert haben, haben dort ab sofort Kinder unter 12 Jahren keinen Zutritt mehr.

Lokalbetreiber Erich Berer ist zudem der Meinung, dass Kinder nichts in einer Cocktailbar zu suchen hätten. Kinder würden oft herumlaufen, Eltern sich nicht um die Kleinen kümmern, aber seine Bar sei kein Spielplatz. Die Grünen in der Stadt Salzburg kritisieren das Vorgehen des Lokalbetreibers, der auch die Salzach-Schifffahrt und zahlreiche Touristenbusse betreibt. „Ich finde das Aussperren von Kindern generell, aber gerade an einem touristisch so anziehenden Ort wie dem Lokal an der Salzach, befremdlich, wenn nicht sogar diskriminierend”, so Anna Schiester. Für die Eltern und die Kinder sei dieses Verbot tatsächlich ein Schlag ins Gesicht. Für die Grünen sei das „Kinderverbot“ auch ein Fall für den „Runden Tisch Menschenrechte“ der Stadt.

„Man stelle sich mal vor, jedes Lokal würde Kinder einfach aussperren…Was für ein Signal ist das an die jungen Menschen und ihre Eltern – gerade auch jetzt in der Pandemie-Zeit, in der Kinder und Jugendliche ohnehin sehr stark eingeschränkt waren und sind“, so Schiester. Sie fordert den Lokalbetreiber auf, die Entscheidung nochmal zu überdenken. „Mit dem Ausschluss von Kindern mag der Lokalbetreiber vielleicht eine Nische bedienen und als Geschäftsmodell mag das bestimmt lukrativ sein! Für das gedeihliche Zusammenleben in der Gesellschaft halte ich diese Vorgehensweise für ungeeignet. Wo bleibt die Toleranz?“, so Schiester abschließend.

Der Wirtesprecher der Wirtschaftskammer, Ernst Pühringer, sagt, dass Wirte eigene Regeln wie eine Altersbeschränkung aufstellen können, diese aber nach außen klar kommunizieren sollten.

hud

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