Großeinsatz bei Salzburg

Eingeschlossene aus Höhle befreit

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Salzburg - Wegen starker Regenfälle waren in Salzburg seit dem späten Mittwochvormittag 27 Menschen in einer Höhle eingeschlossen. Jetzt wurden alle befreit. **NEU: Fotos**

Die betroffene Gruppe habe im Salzburger Pinzgau bei St. Martin die Lamprechtshöhle besichtigt, als wegen heftiger Niederschläge der Wasserstand im Ein- und Ausgangsbereich plötzlich stark anstieg. Das berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. „Es gibt vorerst kein Rein- und Rauskommen mehr“, sagte Einsatzleiter Gernot Salzmann von der Höhlenrettung der APA. Sprechkontakt mit den eingeschlossenen Personen sei aber hergestellt, alle seien wohlauf. Sobald der Wasserstand wieder absinkt, wollen die Einsatzkräfte mit der Rettung beginnen.

Österreichische Medien berichten, dass sich es sich bei den Eingeschlossenen um Urlauber, zum großen Teil aus Deutschland handeln soll. Auch acht Kinder sollen darunter sein. Die Rettungskräfte hatten alle zehn Minuten Kontakt mit den Eingeschlossenen.

Gegen 15 Uhr begann dann die Rettungsaktion. Einige Helfer wagten sich bei schon gesunkenem Wasserstand zu den Eingeschlossenen vor und geleiteten alle nach draußen. Eine halbe Stunde nach Beginn der Aktion waren schon alle 27 Urlauber befreit. Alle mit nassen Füßen, aber wohlauf, heißt es.

Urlauber aus Lamprechtshöhle gerettet

dpa/re

So sieht es in der Lamprechtshöhle aus

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