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Freigabe noch vor Weihnachten geplant

Freilassing atmet auf: Münchner Bundesstraße in Salzburg nach nur einem Jahr fertig

Unmittelbar vor der provisorischen Fertigstellung steht die Münchner Bundesstraße, sie soll einen Tag vor dem Heiligen Abend für den Verkehr freigegeben werden.
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Unmittelbar vor der provisorischen Fertigstellung steht die Münchner Bundesstraße, sie soll einen Tag vor dem Heiligen Abend für den Verkehr freigegeben werden.

Nach nur einem Jahr reine Bauzeit steht der Ausbau der Münchner Bundesstraße zwischen dem ehemaligen Merkurmarkt und Salzburg-Mitte kurz vor der provisorischen Fertigstellung, am Tag vor dem Heiligen Abend sollen dann vier Fahrspuren zur Verfügung stehen.

Salzburg – Vergangene Woche wurden die Erdarbeiten in dem 600 Meter langen Abschnitt abgeschlossen, seit Montag (12. Dezember) wird die südseitige Fahrbahn asphaltiert, trotz Minus 10 Grad und Schnee am Montagmorgen. Bis Ende der nächsten Woche stehen dann noch weitere Arbeiten an wie das Aufstellen der neuen Ampelanlage an der Kreuzung mit der alten Lieferinger Hauptstraße, dazu Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen. Auch die Oberleitung für den Obus, die bereits während des Baus auf der Nordseite montiert wurde, muss wieder von den Masten ausgefahren werden.

Fertiggestellt werden dann auch die Einfahrten zu den Häusern in diesem Bereich, sowie zur OMV-Tankstelle und zum MIELE-Gebäude. Die Freigabe der vier Spuren ist für den 23. Dezember vorgesehen, also einen Tag vor dem Heiligen Abend. Im nächsten Jahr sind dann noch Feinarbeiten nötig, zum Beispiel wird auf die derzeitige Asphaltschicht eine zweite Feinschicht aufgetragen.

Eine der meistbefahrenen Straßen in Salzburg

Vor genau einem Jahr haben die Arbeiten zum Ausbau des letzten, engen Stücks der Münchner Bundesstraße begonnen, die laut letzter Zählung vor Corona rund 25.000 Fahrzeuge pro Tag einer der meistbefahrenen Einfallstraßen in die Landeshauptstadt ist. Der Verkehr kommt vor allem auch von den großen Gewerbegebieten links und rechts der Bundesstraße, sowie großen Wohnbauten wie zum Beispiel der Forellenwegsiedlung.

Millionen-Projekt neigt sich dem Ende

Neben dem Ausbau der Straße wurden auch neue Radwege angelegt. Aufwendig waren die Arbeiten vor allem auch wegen zahlreicher Leitungen für Strom, Gas und Wasser, die bei dieser Gelegenheit erneuert wurden. Die Kosten belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro, die reinen Baukosten betragen knapp sechs Millionen Euro, den Hauptteil von 3,8 Millionen Euro trägt das Land, 1,2 Millionen kommen von der Stadt Salzburg, der Rest von Leitungsträgern wie der Salzburg AG. Für Grundablösen und Planungen ist eine weitere Million Euro veranschlagt.

Nach der Freigabe der vier Spuren sollten Staus auf der wichtigen Bundesstraße zwischen Salzburg-Mitte und Liefering, sowie in weiterer Folge nach Freilassing der Vergangenheit angehören.

hud

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