Nach Überfall auf Juwelier-Familie in Salzburg

Polizei fahndet weiter nach Tätern - mehrere Hinweise vorhanden

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Salzburg - Nach dem dreisten Überfall auf eine Juwelier-Familie in Koppl bei Salzburg fahndet die Polizei weiter nach den Tätern.

Nach wie vor bedeckt hält sich die Polizei bei der Frage nach Hinweisen auf die Täter, die am vergangenen Donnerstag die Juwelierfamilie Nadler in ihrem Anwesen am Heuberg überfallen und zum Teil als Geisel gehalten haben. „Ja, es gibt mehrere Hinweise, denen wir nachgehen“, so eine Sprecherin der Polizei Salzburg. Ob sich diese Hinweise auf Beobachtungen von Nachbarn vor der Tat beziehen oder auf den Verbleib der geflüchteten Täter will die Polizei nicht präzisieren, „wir bitten aber die Bevölkerung weiter um Hinweise“.

Die Täterbeschreibung der drei Männer ist dürftig, sie waren mit Sturmmasken maskiert und haben wenig gesprochen, die Opfer konnten die Sprache auch nicht zuordnen. Einer sei eher schlank, der zweite korpulent und der dritte Täter eher muskulös gewesen. Unklar ist nach wie vor, was aus dem Haus gestohlen wurde, auch dazu gibt sich die Polizei bedeckt.

Bei den Überfallenen handelt es sich um die Junior-Chefin der Juwelier-Familie (35), ihren Mann (41), die beiden Kinder, sowie ein Au-Pair-Mädchen (26). Während die Frau aufgefordert wurde, in das Geschäft zu fahren um Schmuck zu holen fuhren zwei der drei Täter mit den verbliebenen Opfern mit dem Audi A7 des Ehemannes in einen nahegelegenen Wald, der dritte Täter dürfte im Haus das Feuer gelegt haben, um Spuren zu verwischen. Im Wald blieben die Täter allerdings mit dem Wagen stecken, sie flüchteten daraufhin.

Wie die beiden Täter und vor allem der dritte, im Haus verbliebene Mann dann vom Heuberg gekommen sind ist ebenfalls noch unklar. Es führt nur eine, enge Straße vom Stadtteil Obergnigl aus auf den Heuberg.

hud

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