Spektakuläre Verfolgungsjagd von Salzburg bis Kärnten

Geisterfahrer (60) flieht auf Tauernautobahn mit 200 km/h vor Polizei

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Salzburg - Am Samstagabend kam es auf der Tauernautobahn zu einer ebenso waghalsigen wie spektakulären Verfolgungsjagd mit einem Geisterfahrer. Im Mittelpunkt stand ein 60-jähriger Deutscher.

Der Mann war am 26. Oktober um kurz vor 22 Uhr auf der A10 (Tauernautobahn) im Tennengau in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs. Als er an der Kontrollstelle Kuchl von einer Polizeistreife kontrolliert werden sollte, wendete der Mann plötzlich seinen Wagen und raste auf der falschen Fahrbahnseite in Richtung Villach davon.

Sämtliche Anhalteversuche seitens der Beamten, diverse Rot-Schaltungen von Ampeln und Baustellen ignorierte der 60-Jährige dabei völlig und rauschte mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h Richtung Süden. Einem künstlich erzeugten Stau an der Mautstelle St. Michael (Lungau) konnte er nach Polizeiangaben ausweichen. Dabei durchbrach er zwei Schranken und raste mit unverminderter Geschwindigkeit durch den Katschbergtunnel bis ins Bundesland Kärnten.

Erst dort hatte der "Spuk" ein Ende: Im Bereich Eisentratten konnte der Wagen endlich gestoppt werden. Zwei Polizeifahrzeuge sowie das Täterfahrzeug wurden dabei erheblich beschädigt. Genaue Details gab die Polizei nicht bekannt, aber vermutlich kam es zu einem Zusammenstoß zwischen Fluchtwagen und den Polizeifahrzeugen. Der Geisterfahrer musste einen Alkohol- und Drogentest über sich ergehen lassen. Das Ergebnis lag am Sonntagmorgen noch nicht vor.

Polizei Salzburg/mw

Rubriklistenbild: © dpa (Montage/Symbolbild)

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