Ermittlungen gegen Betreiberin nach Unglück 

Hätte die Lamprechtshöhle früher schließen müssen?

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Salzburg/Lofer - Jetzt tritt das ein, was viele schon vermutet haben: Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelt gegen die Betreiberin der Lamprechtshöhle in St. Martin bei Lofer.

Der Höhlenverantwortlichen werden fahrlässige Körperverletzung und Gemeingefährdung vorgeworfen. Das berichtet die Bayernwelle. Mehrere Urlauber, darunter eine Familie aus Germering bei München, sind am 5. August vier Stunden lang wegen Hochwassers in der Höhle eingeschlossen gewesen. Ein kleiner Bub ist von den Wassermassen aus der Höhle gespült worden. Er hat Abschürfungen erlitten. Die restlichen sieben eingeschlossenen Urlauber sind unterkühlt gewesen und zum Teil leicht verletzt worden. 

Münchner Familie nach Regenfällen in Höhle eingesperrt

Laut Staatsanwaltschaft wird geprüft, ob das Warnsystem der Höhle ausreichend ist und die Betreiberin die Schauhöhle früher hätte schließen müssen.

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