Landesgericht Salzburg fällt Urteil

"Badewannen-Mord": Syrer müssen lange ins Gefängnis!

+
Das Mordhaus von Salzburg: In einer Wohnung fand die Polizei die Leiche des Serben.

Salzburg - Das Urteil im Prozess um den Badewannenmord ist gefallen: Die beiden Täter müssen für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Ein Einbruch, der in einem Mord geendet hat: Diese Tragödie ist in den vergangenen Tagen am Landesgericht Salzburg verhandelt worden. Die zwei 19-jährigen Angeklagten sind am Mittwoch zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Haupttäter muss für 15 Jahre hinter Gitter. Sein Komplize ist zu 12 Jahren Haft verurteilt worden. Das berichtet die Bayernwelle.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Staatsanwalt hat zwar auf Rechtsmittel verzichtet. Die beiden Verteidiger haben aber noch keine Erklärung abgegeben.

Lesen Sie auch: "Badewannen-Leiche": Zwei Syrer im mysteriösen Fall festgenommen

Die beiden Syrer waren im vergangenen Sommer in die Wohnung eines Mannes in Salzburg eingedrungen. Nach eigenen Angaben hätten sie ihn ausrauben wollen. Allerdings sei die Situation eskaliert. Der Haupttäter hatte den Mann bei dem Überfall lange in den "Schwitzkasten". Dadurch hatte er ihn erwürgt. 

Anschließend hatten die beiden versucht, die Spuren zu vernichten. Sie legten das Mordopfer in die Badewanne, ließen Wasser ein, und kippten Schaum und Waschpulver dazu.

Festnahme in Freilassing

Der Zweitangeklagte hatte in der Wohnung seine Asylkarte liegen lassen, so konnte die Polizei rasch handeln. Der Mann wurde drei Tage nach der Tat in Freilassing verhaftet, beim Versuch in die Bundesrepublik einzureisen.

Zurück zur Übersicht: Welt-News

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser