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Jahresstromverbrauch von 25 Einfamilienhäusern

Salzburger Christkindlmarkt setzt trotz Energiekrise auf Eislaufplatz

Eislaufplatz in Salzburg
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Eislaufplatz in Salzburg

Am Donnerstagabend (17. November) eröffnet der Christkindlmarkt und mit ihm auch wieder ein Eislaufplatz am Mozartplatz, erstmals betrieben vom Christkindlmarkt-Verein selbst.

Salzburg - „Die Kinder wollen Eislaufen, 45 Schulklassen sind schon angemeldet“, rechtfertigt Wolfgang Haider den bereits fertig präparierten Eislaufplatz vor dem Mozartdenkmal, und das bei derzeit fast noch sommerlichen Tagestemperaturen.

Seit 1999 hat sich der Verein Christkindlmarkt um einen Eislaufplatz als zusätzliche Attraktion bemüht, ursprünglich am Kapitelplatz. Dann ist das Eislaufen am Mozartplatz an einen privaten Betreiber vergeben worden, 2011 dann an einen Punschhersteller, der im Ostteil des Platzes sein Getränk verkaufte. Dann hat die Stadt die Eislauffläche neu ausgeschrieben und der Verein setzte sich mit einem guten Konzept gegen zwei Mitbewerber durch.

Dass in Zeiten der Energiekrise und den Sparappellen der Bundesregierung ein hoher Energieverbrauch für das Erzeugen von Eis nicht mehr opportun ist, beweist die Tatsache, dass andere Betreiber wie die Stadt Bad Ischl oder der Europark heuer keine Eisflächen anbieten. Haider wiederholt, dass es für Kinder in der Stadt kaum Möglichkeiten zum Eislaufen gebe, die Flächen im Volksgarten seien meistens besetzt, „Wo können Kinder denn noch Eislaufen?“. Dass der Bedarf groß sei, beweise, dass sich schon jetzt 45 Schulklassen angemeldet hätten. 

Den Stromverbrauch der Anlage verrät Haider nur widerwillig, man verwende 100 Prozent Öko-Strom der Salzburg AG, wissend, dass auch die Salzburg AG im Winter Strom aus Deutschland zukaufen muss, darin unter anderem Atomstrom. Am Ende ist Haider doch eine Zahl zu entlocken: „Der Eislaufplatz braucht 34 kW pro Stunde“. Das hört sich wenig an, hochgerechnet auf die geplante Betriebszeit bis Ende Januar sind es aber immerhin 63.000 Kilowattstunden, soviel Strom verbrauchen 25 Einfamilienhäuser im Jahr. 

Der Eintrittspreis beträgt 5,50 Euro für eine unbegrenzte Zeit, für Kinder 3 Euro, die Öffnungszeit ist von 10-22 Uhr. Schulklassen sind bis 22. Dezember bereits ab 9 Uhr willkommen. 

hud

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