Trauriger Anblick für Autofans

Mitten auf Salzburgring: Porsche GT3 brennt komplett aus

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Salzburgring/Plainfeld - Komplett ausgebrannt ist Samstagnachmittag ein sündhaft teurer Sportwagen auf dem Salzburgring im Flachgau. Nach dem Brand ist der Porsche nur noch reif für den Schrottplatz. 

Für jeden Autofan ist das Bild ein schrecklicher Anblick: Ein Porsche GT3 fing Samstagnachmittag am Salzburgring plötzlich Feuer. Zwar war die Feuerwehr schnell am Einsatzort, doch mitten auf dem Salzburgring gestaltete sich die Wasserversorgung für die Löscharbeiten sehr schwierig. Eine zusätzliche Feuerwehr wurde alarmiert. 

Magnesiumteile zerbarsten immer wieder

Wie die Freiwillige Feuerwehr Plainfeld auf ihrer Facebook-Seite schreibt, konnten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz und mit einem Hochdruck- sowie Schaumrohr die Flammen erfolgreich bekämpfen. Der Löscheinsatz dauerte jedoch eineinhalb Stunden. 

In dem Sportwagen waren zahlreiche Teile aus Magnesium verbaut, die unter der großen Hitze immer wieder zerbarsten. Dies erschwerte die Löscharbeiten neben der mangelnden Wasserversorgung zusätzlich. Nach erfolgreichem Löschen unterstützten die Feuerwehrler die Streckenposten noch bei den Aufräumarbeiten und beim Verladen des ausgebrannten Fahrzeugs. Der ausgebrannte Porsche ist nach dem Brand reif für den Schrottplatz. Warum es zu dem Brand kam, war zunächst unklar.

Polizei bremst rasenden Porsche-Fahrer filmreif aus

Erst vor wenigen Tagen machte der Fahrer eines Porsche GT3 Schlagzeilen: Er war Dienstagnacht auf der A1 in Richtung Salzburg unterwegs - mit über 300 km/h! Zeugen alarmierten die Polizei, die ihn aber nicht aufhalten konnte.

Erst mit Hilfe der Autobahnpolizei Amstetten konnte der Raser gestoppt werden: mit einer Aktion wie im Actionfilm. Die Ordnungshüter bildeten mit Streifen- und Zivil-Autos eine fahrende "Mauer", die den Raser ausbremste. Und damit nicht genug: Der Porsche-Fahrer aus dem Bezirk St. Pölten Nähe Wien war nach eigenen Angaben mit bis zu 338 km/h unterwegs und hatte zudem keinen gültigen Führerschein!

Und das alles spielte sich auf einem Autobahnabschnitt ab, auf dem nur 140 km/h erlaubt waren. Jetzt droht dem Rowdy ein Bußgeld von mindestens 1.000 Euro.

mh

Rubriklistenbild: © Fr eiwillige Feuerwehr Plainfeld

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