Salzburgs Bürgermeister wegen Grenzkontrollen sauer

"Wir alle leiden unter dieser bayerischen Schikane!"

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Salzburg - Rund um Salzburg kommt der Verkehr derzeit immer wieder zum Erliegen. Grund dafür sind die Grenzkontrollen auf der A8. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden ist deswegen stinksauer.

Erst am Montag hatte die Presseagentur Aktivnews von massiven Behinderungen berichtet. So hätte sich der Verkehr auf der Tauern- und auf der Westautobahn jeweils weit zurückgestaut und es sei zu Wartezeiten von teils deutlich über 90 Minuten gekommen, ehe Autofahrer die Grenze nach Deutschland passieren konnten.

Viele Autofahrer, vor allem in der Urlaubszeit, wollen diese Einschränkung offenbar nicht mitmachen und fahren deswegen durch das Stadtgebiet von Salzburg, wo es jedoch dadurch ebenfalls zu chaotischen Verhältnissen kommt. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden hat deswegen nun zum Rundumschlag ausgeholt. "Für mich ist diese Verschärfung des Grenzschutzes in der jetzigen Situation absolut nicht nachvollziehbar und schadet der Bevölkerung und Wirtschaft Salzburgs massiv", sagte das Stadtoberhaupt gegenüber österreichischen Medien.

Schaden ging anschließend sogar noch einen Schritt weiter und legte nach: "Das widerspricht dem gut nachbarschaftlichen Klima zwischen Salzburg und Bayern und schadet dem europäischen Gedanken massiv. Wir alle leiden unter dieser bayrischen Schikane, die Schlepper, Hauptadressat dieser Maßnahme, werden sich für ihr dubioses Business sicher andere Routen finden, da genügt ein schneller Blick auf die Landkarte!"

mw

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