Tragisches Ende einer Partynacht in Österreich

Bayer (25) geht mit Freunden feiern - morgens liegt er tot vor Hotel

Bad Hofgastein/Salzburg - Eine wahre Horrorvorstellung: Man geht am Morgen auf den Balkon und entdeckt den Freund tot auf dem Boden. Es war wohl das tragische Ende einer Partynacht.

Update, 13.50 Uhr: Tod nach Partynacht in Bad Hofgastein

Ein 25-Jähriger aus dem Kreis Passau starb am Sonntag (15. Dezember) nach einem Balkonsturz. Wie nun bekannt wurde, war dies offenbar das tragische Ende einer Partynacht. Am Wochenende fand im österreichischen Wintersportort Bad Hofgastein das Festival "Sound & Snow" statt. 

Anschließend zog die Gruppe offenbar weiter in ein Lokal in der Nähe ihrer Pension. „Sie kamen vom ,Sound & Snow‘, waren gut drauf und blieben lange“, erinnert sich die Angestellte im Gespräch mit krone.at

Gegen 2.45 Uhr bestand dann der letzte Kontakt zum 25-Jährigen, berichten die Salzburger Nachrichten. Ins Bett ging der junge Mann dann offenbar nicht. Die Polizei fand auf dem Balkon, von dem er wohl gestürzt ist, eine Decke und eine Wasserpfeife. Die Polizei schließe daraus, dass er sich vor dem fatalen Sturz länger auf dem Balkon der Pension aufgehalten hat. Erst am nächsten Morgen gegen neun Uhr sah ein anderer aus der Gruppe den Toten.

Um die genaue Todesursache herauszufinden, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Obduktion des 25-Jährigen an. Die Ermittler gehen derzeit nicht von Fremdverschulden aus.

Erstmeldung, Montag (16. Dezember) 7 Uhr: 25-Jähriger stirbt nach Balkon-Sturz

Am Samstag ereignete sich in einem Wintersportort in Österreich ein schlimmes Unglück, bei dem ein junger Mann aus Bayern ums Leben kam. Wie die Polizei in Salzburg berichtet, besuchte der 25-Jährige aus Bayern am Samstag (14. Dezember) zusammen mit seinen Freunden eine Veranstaltung und danach ein Lokal in Bad Hofgastein.

Am nächsten Morgen bemerkte ein Mitglied der Gruppe den 25-Jährigen unterhalb des Balkons auf dem Grundstück der Unterkunft. Der Mann aus dem Kreis Passau lag leblos auf dem Boden. Keiner der Freunde hatte den Sturz aus mehr als neun Metern Höhe bemerkt.

Der Verunglückte dürfte laut erster Einschätzung der Polizei ohne Fremdverschulden vom Balkon aus dem zweiten Stock gestürzt und verstorben sein. Das Kriseninterventionsteam betreute die Gruppe. Der Staatsanwalt ordnete eine gerichtliche Obduktion an.

mh/Polizei Salzburg

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/zb/dpa

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