Schweinegrippe bei der Bundeswehr in Afghanistan

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Bundeswehr-Soldat in Feisabad (Afghanistan).

Berlin - Die Bundeswehr hat wegen einiger Fälle von Schweinegrippe ihre Afghanistan-Flüge für Zivilisten stark eingeschränkt.

Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam am Dienstag der AP sagte, sind über das Wochenende 25 Fälle am Stützpunkt in Masar-i-Sharif aufgetreten. Inzwischen habe sich die Zahl auf fünf reduziert. Die Quarantäne-Bestimmungen müssten aber aufrechterhalten werden, “um den Einsatz nicht zu gefährden“. Das betreffe vor allem Reisen von Journalisten mit der Bundeswehr.

Die Soldaten selbst seien gegen die normale Grippe geimpft und würden vor ihrem Einsatz auch auf Grippesymptome untersucht. Die Quarantäne werde aufrechterhalten, bis alle Soldaten mit dem neuen Impfstoff gegen Schweinegrippe geimpft seien.

Der Impfstoff soll voraussichtlich im Herbst verfügbar sein. “Wir gehen von Dezember aus“, bis die Einschränkungen für Besuche aufgehoben werden, sagte der Sprecher. Mit einer möglicherweise erhöhten Terrorgefahr im Zusammenhang mit der Bundestagswahl hätten die Restriktionen nichts zu tun. “Das ist eine rein medizinische Sache“, hieß es.

AP

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