Schwerer Unfall mit drei Autos im Salzburger Land

Gegen Baum und in Gegenverkehr gekracht: Fahrer lebensgefährlich verletzt

Saalfelden/Salzburg - Ein schwerer Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Sonntag auf der Pinzgauer Bundesstraße. Eine Person wurde dabei lebensgefährlich verletzt, auch eine schwangere wurde verletzt.

Ein 22-jähriger Pinzgauer lenkte am Sonntag, um 20.45 Uhr in 5760 Saalfelden, auf der Pinzgauer Bundesstraße ein mit einer deutschen, vorübergehenden Zulassung versehenes Auto von Saalfelden kommend in Richtung Zell am See. Etwa bei Straßenkilometer 56.800 verlor er wegen offensichtlich massiv überhöhter Geschwindigkeit die Herrschaft über den von ihm gelenkten Wagen und geriet ins Schleudern. In weiterer Folge prallte er mit dem von ihm gelenkten Auto gegen eine Leitschiene und einen Baum. 

Durch die Wucht des Anpralls wurde der Wagen, sich überschlagend, zurück auf die Fahrbahn, gegen das entgegenkommende Auto eines 30-jährigen Pinzgauers geschleudert und begann sofort zu brennen. Der ausgerissene Motorblock des von dem 22-Jährigen gelenkten Autos flog seitlich gegen den nachkommenden, von einem 20-jährigen Pinzgauer gelenkten, mit einer vorübergehenden deutschen Zulassung ausgestatteten Wagen. 

Schwangere Mitfahrerin verletzt

Das vom Unfallverursacher gelenkte und brennende Auto konnte durch das rasche Eingreifen eines Anrainers und Mitglieds der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden rasch gelöscht werden. Der Unfallverursacher wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. Eine 21-jährige Beifahrerin wurde von anderen Straßenteilnehmern rasch geborgen und erlitt schwere Verletzungen. Der Unfallverursacher wurde von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr mittels Bergeschere befreit und nach notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle vom Roten Kreuz in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg eingeliefert. 

Seine Beifahrerin wurde nach notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle vom Roten Kreuz in das Tauernklinikum Zell am See eingeliefert und kurz darauf in die Salzburger Landesklinik nach Salzburg überstellt. Eine 22-jährige Pongauerin, welche auf dem rechten Rücksitz des von dem 20-jährigen Pinzgauers gelenkten Wagens mitfuhr, wurde von einem losgelösten Teil am Kopf getroffen und mit Verletzungen unbestimmten Grades, nach notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle, in das Tauernklinikum nach Zell am See eingeliefert. Zusätzlich ist sie im achten Monat schwanger

Verkehr wurde über Radweg umgeleitet

Der 20-jährige Pinzgauer, der nach dem Unfall Schmerzen verspürte, wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz in das Tauernklinikum nach Zell am See eingeliefert. Der vom Unfallverursacher gelenkte Wagen ist ein Totalschaden. Die beiden anderen am Unfall beteiligten Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Die Staatsanwaltschaft Salzburg wurde vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Sie ordnete die Beiziehung eines Gerichtssachverständigen und die Sicherstellung der Unfallfahrzeuge an. 

Zur Versorgung der Verletzten waren an der Unfallstelle drei Notärzte anwesend. Die Aufräumungsarbeiten führten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Saalfelden durch. Die Pinzgauer Bundesstraße war während der Unfallaufnahme und Aufräumungsarbeiten für eine Stunde gesperrt. Bis zum Abschluss der Aufräumungsarbeiten um 0.30 Uhr wurde der Verkehr über den neben der Bundesstraße befindlichen Radweg umgeleitet

Für Lkw blieb die Sperre bis zum Abschluss der Aufräumungsarbeiten aufrecht. Wegen der lebensgefährlich erlittenen Verletzungen war beim Unfallverursacher die Durchführung eines Alkomattests nicht möglich. Der beim 20-Jährigen durchgeführte Alko-Vortest ergab 0,0 mgl/ Alkohol in der Ausatemluft. Der bei dem 30-jährigen Fahrer durchgeführte Alkomattest ergab 0,12 mg/l Atemalkohol in der Ausatemluft.

Pressemeldung Landespolizeidirektion Salzburg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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