Drei Verletzte 

Wohnungsbrand in Salzburg: Pfleger rettet 77-Jährige

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In der Franz-Wallack-Straße in Salzburg kam es am Montagvormittag zu einem Wohnungsbrand.
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Salzburg - In der Franz-Wallack-Straße in Salzburg kam es am Montagvormittag zu einem Wohnungsbrand.

Update, 18 Uhr: Pressemeldung der Polizei

Am Montagvormittag wurde über Notruf die Feuerwehr und Polizei verständigt, dass bei einem Mehrparteienhaus ein Wohnungsbrand vorliegt. Nach dem Eintreffen der Polizeistreife am Einsatzort begaben sich die Beamten in das Wohnhaus und retteten eine bewusstlose 77-jährige Salzburgerin aus dem bereits stark verrauchten Stiegenhaus. Diese wurde zuvor von ihrem 57-jährigen Pfleger, welcher den Wohnungsbrand entdeckte, bewusstlos aus der Wohnung gezogen. 

Bilder vom Feuerwehreinsatz i in Salzburg

Sie wurde nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes in das Unfallkrankenhaus Salzburg verbracht. Zwei weitere Frauen (70 und 74 Jahre alt) wurden zur Vorsorge in das Landeskrankenhaus verbracht. Das Mehrparteienhaus wurde durch die Feuerwehr evakuiert. Auf Grund der starken Rauchentwicklung im Stiegenhaus wurde die Evakuierung teils mittels Drehleiter durchgeführt. 

Gemäß dem Brandsachverständigen handelt es sich bei der Brandursache vermutlich um eine neben dem Pflegebett abgestellte Kerze. Insgesamt waren das Rote Kreuz mit sechs Fahrzeugen und Notarzt, die Feuerwehr mit zahlreichen Fahrzeugen und 33 Mann und die Polizei mit fünf Streifen vor Ort. Die genaue Schadenssumme ist derzeit nicht bekannt.

Presseaussendung Landespolizeidirektion Salzburg

Die Erstmeldung, 10.50 Uhr:

Laut Informationen von vor Ort wurde eine Person schwer verletzt, vier weiter leicht. Acht Personen musste die Feuerwehr mit der Drehleiter aus dem Gebäude retten, denn der starke Rauch schnitt den Bewohnern des Gebäudekomplexes den Fluchtweg ab. Die Wohnung sei zudem komplett ausgebrannt.

Es waren zwei Notärzte, drei Rettungswagen, das LKA Salzburg, sowie 24 Mann der Berufs- und zehn Mann der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort. Die Ursache des Brandes ist bisher nicht geklärt; die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

AKTIVNEWS/amj

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