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Beim Eintreffen der Polizei lagen überall Leichen

„Grauenhaftes Massaker“ in Kalifornien: Mama (†17) und Baby mit Kopfschüssen hingerichtet

Sechsfachmord in USA Kalifornien
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Bei einem grausamen Sechsfachmord im US-Bundesstaat Kalifornien sind eine 17 Jahre alte Mutter und ihr Baby mit Kopfschüssen getötet worden.

Tulare/Los Angeles – Ein grausamer Sechsfachmord erschüttert die USA: Im US-Bundesstaat Kalifornien sind dabei unter anderem eine 17 Jahre alte Mutter und ihr Baby mit Kopfschüssen hingerichtet worden.

Die Tat ereignete sich in einer kleinen Ortschaft namens Goshen im Bezirk Tulare County und wurde vermutlich von Drogenkriminellen verübt, wie Sheriff Mike Boudreaux sagte. Das Örtchen, das etwa auf halber Strecke (etwas ins Landesinnere versetzt) zwischen San Francisco und Los Angeles liegt, hat nur 5000 Einwohner, viele mit lateinamerikanischen Wurzeln. Bereits seit den 1970er-Jahren gilt der Bezirk als „Schmugglerparadies“ für Drogen.

Der zuständige Bezirksvorsteher Eddie Valero sprach derweil laut einem Bericht der Los Angeles Times von einem „schlimmen Alptraum“, der wahr geworden sei. Mithilfe von zwei geflüchteten Augenzeuginnen und Überwachungskameras konnte die Polizei inzwischen rekonstruieren, wie sich zwei Männer in der Nacht zu Montag (16. Januar) gegen 3.30 Uhr (Ortszeit) auf das Grundstück eines Wohnhauses geschlichen hatten. Dann fielen nach und nach die tödlichen Schüsse. Als kurz darauf die ersten Polizisten den Schauplatz des Verbrechens erreichten, bot sich ihnen ein schreckliches Bild.

Polizei erschüttert von Ausmaß der Gewalt

Die Tür des Hauses war eingetreten worden, im Flur lag ein erschossener Mann. Die junge Mutter habe anscheinend noch versucht, mit ihrem sechs Monate alten Baby davonzurennen, sagte der Sheriff. Ihr lebloser Körper wurde später in einem Graben gefunden, das tote Kind hielt sie in ihren Armen umschlungen. Beide wurden den Ermittlern zufolge mit Kopfschüssen hingerichtet – ebenso wie eine ältere Frau im Haus, die offenbar schlafend in ihrem Bett umgebracht worden sei. Die übrigen Toten sind Männer, deren Körper auf der Straße vor dem Grundstück lagen. Einer von ihnen konnte wegen der Schwere seiner Gesichtsverletzungen nur per DNA-Test identifiziert werden. Laut Polizei gehörten wohl mehrere der Opfer zur selben Familie.

Gesucht werde nach mindestens zwei flüchtigen Verdächtigen, vermutlich mit Verbindungen zur Banden- und Drogenkriminalität. „Ich glaube, es hat direkt mit dem Kartell zu tun. (...) Dieses Ausmaß der Gewalt - das war kein klassischer Kleinkrimineller“, so Sheriff Boudreaux. Er nannte den Sechsfachmord ein „grauenhaftes Massaker“. Vieles deute auf den Einsatz von „ruchlosen Profi-Killern“ hin, hieß es weiter. Die Polizei prüft nun auch einen möglichen Zusammenhang zu einer Drogen-Razzia vor rund einer Woche, bei der Waffen und verschiedene Drogen beschlagnahmt worden waren.

mw (teilweise mit Material von dpa)

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