Shuttle: Hitzeschild beschädigt

Cape Canaveral - Im sechsten Anlauf ist der Start der US-Raumfähre „Endeavour“ mit sieben Astronauten an Bord endlich geglückt. Doch es gab weiter Probleme.

Der Shuttle hob mit mehr als einmonatiger Verzögerung vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida ab.

Der Start in der beginnenden Dämmerung war besonders spektakulär: Viele Menschen verfolgten den Feuerschweif, während der Orbiter in den klaren Abendhimmel stieg. Die Raumfähre soll den letzten Teil des japanischen Weltraumlabors „Kibo“ zur Internationalen Weltraumstation (ISS) bringen.

 Die Freude über den endlich gelungenen Flug ins All wurde allerdings getrübt: Wie Bilder der Kontrollkameras zeigten, lösten sich beim Start der Raumfähre ungefähr ein Dutzend Teile der Isolierung eines Außentanks. Mindestens eins dieser Stücke habe nach Angaben eines NASA-Sprechers das Shuttle getroffen und drei Einschläge auf dem Hitzeschild verursacht, berichtete die „New York Times“ auf ihrer Internetseite.

Rubriklistenbild: © dpa

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