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Corona-Pandemie

Sicherheitsbehörden besorgt wegen gefälschter Impfpässe

Impfpass
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Ein Impfbuch mit den Feldern für die Impfung gegen Influenza (Virusgrippe).

Das Dokument sei „alles andere als fälschungssicher“, sagt Polizeichef Wendt und hält deshalb den Zugriff auf die digitalen Informationen des RKI, unter anderem für Grenzbeamte, sinvoll.

Berlin (dpa) - Die Sicherheitsbehörden sorgen sich angesichts der Lockerungen für Geimpfte und Genesene in der Corona-Pandemie um gefälschte Impfpässe.

„Das Problem besteht schon heute und wird noch eine ganze Weile aktuell bleiben, da mit einer vollständigen Impfung entweder eine Befreiung von Grundrechtseinschränkungen oder perspektivisch zunehmend auch Ein- oder Ausreisevorteile verbunden sein werden“, sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Sebastian Fiedler, dem „Handelsblatt“. Abnehmer gefälschter Pässe könnten inländische Impfverweigerer sein, ebenso Ein- oder Ausreisewillige, die sich Quarantänepflichten entziehen möchten.

Auch der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hält Impfpässe für alles andere als fälschungssicher. „Für die Polizei ist eine Fälschung auf dem Papier aber äußerst schwer zu erkennen, wenn sie nicht allzu plump ist“, sagte Wendt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Polizisten, Grenzbeamte und kommunale Ordnungskräfte müssten deshalb Zugriff auf die digitalen Informationen des Robert Koch-Instituts bekommen. Bislang werden diese nur anonymisiert von den Impfstellen gemeldet. „Die Daten müssten dem RKI komplett, also mit Namen, Personaldaten und Impfdatum übermittelt und dort auch abrufbar gespeichert werden. Dann können sie den Kontrollbehörden für einen Übergangszeitraum online zugänglich gemacht werden, damit die Einsatzkräfte vor Ort direkt abfragen können, ob tatsächlich der erforderliche Impfstatus vorliegt“, forderte Wendt.

© dpa-infocom, dpa:210513-99-578749/3

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