Wie schnell sie fuhren und welche Strafe(n) sie bekamen

324 statt 120 Sachen: Das sind Europas schlimmste Raser!

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Genf - "Bleifüße" mit "dicken Schlitten" gibt es fast überall in Europa. Dass die Raser dabei nicht nur Gesetze brechen, sondern auch andere Menschen gefährden, kommt ihnen meist nicht in den Sinn. Hier sind einige der schlimmsten Fälle:

Wie die Bild-Zeitung berichtet, haben die Portale "Home To Go" und "Happy Car" die schlimmsten Temposünder quer über den Kontinent ermittelt. Teilweise mussten die Sünder dafür sogar ins Gefängnis - ein anderer wurde hingegen gar nicht erwischt. Auch die Strafen unterscheiden sich von Land zu Land erheblich, sie werden staunen!

  • In Berlin rast ein Fahranfänger bei erlaubten 60 km/h mit 240 Sachen über die Stadtautobahn. Ihm wurde der Führerschein weggenommen, er bekam vier Strafpunkte und eine Geldstrafe.
  • Ein Motorradfahrer donnerte in Österreich mit seiner Kawasaki Ninja mit 290 km/h durch eine 80er-Zone - und filmte sich dabei auch noch! Das "Beweisvideo" stellte er auf YouTube ein - und er wurde bis heute nicht erwischt!
  • Ein Spanier übertrieb es südlich von Madrid gehörig. Fast 300 km/h holte er bei einer Probefahrt aus einem Porsche Carrera heraus. Er wollte den Wagen vor dem Kauf "testen". Erlaubt waren 120 km/h. Das Schlimme: Wegen einer Behinderung hätte der Mann gar nicht fahren dürfen! Zudem war der Wagen nicht versichert. Strafe: Führerschein für ein Jahr weg, 3.600 Euro Geldstrafe!
  • In Großbritannien war ein Mann mit 309 km/h in einer 100er-Zone unterwegs. Das ging auch für seine Tochter nicht gut aus, schreibt die Bild weiter. Sie hatte ihren Vater während der waghalsigen Fahrt auch noch angefeuert! Strafe: Zehn Jahre Lappen weg und 28 Monate Gefängnis!
  • In Italien wurde ein Manager zwischen Mailand und Turin gestoppt, weil er statt mit erlaubten 130 km/h mit sage und schreibe 311 Sachen über eine Autobahn gerast war! Der Mann sagte aus, er habe nur seinen neuen Porsche testen wollen. Er kam mit 357 Euro Strafe und einigen Strafpunkten davon.
  • "Sieger" in Sachen Geschwindigkeit wurde jedoch ein Schweizer. Der Genfer (28) fuhr mit irren 324 km/h über die A1 in der Schweiz - erlaubt sind 120 km/h. Dabei filmte sich der Mann auch noch selbst und behauptete anschließend vor Gericht sogar, dass er gar nicht am Steuer gesessen habe. Der Mann musste fast 2.000 Euro zahlen und kam ein halbes Jahr in den Knast!

mw

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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