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Solidaritätsaktion für den Papst

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Eine Internet-Plattform zeigt sich solidarisch mit dem Papst und der kathlolischen Kirche.

Wien - "JA! zur Kirche": Für Papst Benedikt XVI. und die katholische Kirche wurde nach den negativen Schlagzeilen der vergangenen Wochen eine Internet-Plattform gestartet.

Länderübergreifende Unterstützung für Papst Benedikt XVI. und die katholische Kirche: Zahlreiche katholische Medien und Erneuerungsgruppen aus dem deutschen Sprachraum haben gemeinsam die Internet-Plattform “JA! zur Kirche“ gestartet, um den Papst - der zuletzt wegen seines langen Schweigens zu den Missbrauchsfällen in der Kirche in die Kritik geraten war - ihre Solidarität zu bekunden. Die Initiatoren laden Gläubige dazu ein, sich an einer Unterschriftenaktion zu beteiligen.

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“Wir - die Unterzeichner - wehren uns gegen die Pauschalangriffe auf die römisch-katholische Kirche durch einige Medien und Interessengruppen im Zusammenhang mit der berechtigten und wichtigen Aufklärung rund um sexuellen Kindesmissbrauch, der von Mitgliedern der Kirche verursacht wurde“, heißt es in der dazugehörigen Petition, die Benedikt voraussichtlich Ende Juni überreicht wird. Die Unterzeichner versprechen dem Papst unter anderem “Verbundenheit und Solidarität“.

Neben der Webseite “www.ja-zur-kirche.net“ haben die Organisatoren jetzt auch eine Facebook-Gruppe gleichen Namens gegründet. Diese konnte innerhalb weniger Tage bereits über 1600 Mitglieder verzeichnen. Im vergangenen Jahr wurden bei einer ähnlichen Aktion mit dem Namen “JA! zu Benedikt“ mehr als 33 000 Unterschriften gesammelt. Damals hatte der Papst die Initiatoren - darunter der katholische Nachrichtenservice “kath.net“, Radio Maria Österreich und das “Vatican-Magazin“ - persönlich empfangen.

dpa

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