Um das Finanzamt zu ärgern!

Eintritt frei, Getränke frei, Sex frei

Salzburg - Was sich anhört wie ein schlechter Werbe-Gag ist dem Betreiber eines Salzburger Bordells ernst: Ab sofort bietet er die Dienste seiner Mitarbeiterinnen umsonst an!

So kann der Sommer beginnen - zumindest für Bordell-Besucher.

Dank dem "Sommer Special" ist das Pascha-Bordell überlaufen.

"Eintritt frei, Getränke frei, Sex frei" prangert auf dem Werbeplakat des Pascha-Bordells in Salzburg. Was sich erst mal liest wie ein schlechter Werbe-Gag, meint der Betreiber des Etablissements, Hermann Müller, durchaus ernst.

Wie die Kronen-Zeitung berichtet, scheint seine unmoralische PR-Masche zu funktionieren: Seit dem ersten Wochenende des neuen Sommer-Specials wurde das Bordell regelrecht überlaufen. Kein Wunder: Die Getränke gehen aufs Haus und seine Mitarbeiterinnen bezahlt er - zum üblichen Stundensatz - selbst.

Seine Aktion setzte Müller jedoch nicht aus Nächstenliebe in die Welt - sondern aus steuerlichen Gründen. Der gebürtige Deutsche fühlt sich nämlich als "Zuhälter des Finanzamtes". Motto seiner Kostenlos-Aktion ist dementsprechend: "Wir zahlen keine Steuern mehr." Und wo kein Gewinn ist, kann das Amt auch nichts abzwacken.

bp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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