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Fürchterlicher Unfall in der Schweiz

Arbeiter (25) fällt in Loch mit über 700 Grad heißem Aluminium – und überlebt

Unfall St. Gallen Arbeiter stürzt in Loch mit Aluminium
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In dieses Loch mit über 700 Grad heißem Aluminium stürzte der Arbeiter.

St. Gallen – Am Mittwochabend (9. November) hat sich in St. Gallen in der Schweiz ein schrecklicher Arbeitsunfall mit flüssigem Aluminium ereignet. Wie durch ein Wunder überlebte das 25-jährige Opfer.

Ein Elektriker ist in einen Topf mit heißem, flüssigen Aluminium gefallen. Der 25-Jährige war gemeinsam mit einem Kollegen dabei, Wartungsarbeiten an einem Aluminium-Warmhalteofen auszuführen. Im Ofen befand sich zu diesem Zeitpunkt flüssiges Aluminium mit einer Temperatur von 720 Grad Celsius, wie die zuständige Stadtpolizei St. Gallen mitteilte.

Bei seinem Sturz in das Loch tauchte der Arbeiter bis zu den Knien in das Aluminium ein. Der Mann reagierte geistesgegenwärtig, konnte sich nach Polizeiangaben selbstständig am Rand abstützen und sich wieder nach oben ziehen. Sein Kollege leistete sofort Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab. Der Mann wurde vom Rettungsdienst und zwei Notärzten anschließend erstversorgt und mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Der Arbeiter erlitt bei dem Unfall großflächige Verbrennungen und weitere Verletzungen.

Die genauen Hintergründe für den Unfall sind unklar. Die Stadtpolizei St. Gallen ermittelt. Bei Aluminium handelt es sich um ein chemisches Element und das am häufigsten vorkommende Metall der Erdkruste. Allerdings kommt es aufgrund seines unedlen Charakters nicht in natürlicher Form, sondern fast ausschließlich als gebundenes Aluminiumerz vor. Zur Weiterverarbeitung von Aluminum in der Industrie wird eine Temperatur von mindestens 300 bis 400 Grad Celsius benötigt. Der Siedepunkt liegt bei fast 2500 Grad Celsius.

mw

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