Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im Skigebiet Aineck

Suchaktion nimmt tragisches Ende: Skifahrer (26) stirbt bei Lawinenunglück am Katschberg

Ein 26-Jähriger aus Lungau (Salzburg) konnte nur noch tot geborgen werden.
+
Ein 26-Jähriger aus Lungau (Salzburg) konnte nur noch tot geborgen werden.

Montagnachmittag (16. Januar) wurde bei der Bergrettung ein 26-jähriger Skifahrer aus Lungau (Salzburg) im Skigebiet Aineck (Katschberg) als vermisst gemeldet. Der Lungauer wurde Montagabend tot gefunden. Er war bereits am Sonntag von einer Lawine verschüttet worden.

Eine großangelegte Suchaktion am Katschberg im Lungau fand Montagabend ihr tragisches Ende: Ein 26-jähriger Einheimischer konnte nach einem Lawinenabgang nur noch tot geborgen werden. Wie die Salzburger Bergrettung informiert, wurde der 26-jährige Einheimische bereits am Sonntag auf einer Seehöhe von etwa 1800 Metern abseits der Piste von einem kleineren Schneebrett erfasst und knapp einen Meter verschüttet. Angehörige hatten den Lungauer am Montag im Skigebiet Aineck als vermisst gemeldet.

Es stellte sich heraus, dass der 26-jährige Lungauer zuletzt am Sonntag um 11 Uhr mit der Aineck Gipfelbahn bergwärts unterwegs gewesen war. „Wir haben das große Suchgebiet bei sehr schlechter Sicht – vor allem auch abseits der Pisten – mit mehreren Suchtrupps durchkämmt“, so Kocher. Im Skigebiet war dazu über Nacht gut 15-20 cm Neuschnee gefallen.

Wintersportler wohl sofort tot

Eine Suche über „Find my phone“ brachte schließlich gegen 17.30 Uhr die genauen Koordinaten des Vermissten. „Mittels Recco-Ortungssystem (Recco-Reflektoren sind in moderner Skibekleidung, Rucksäcken etc. eingearbeitet) konnten die Einsatzkräfte ihn danach rasch auffinden. Er war bereits am Sonntag auf einer Seehöhe von etwa 1800 Metern von einem kleineren Schneebrett knapp einen Meter verschüttet worden.

Weil der Wintersportler über keine Atemhöhle verfügte, dürfte er sofort tot gewesen sein, erklärte Hannes Kocher, Bezirksleiter der Bergrettung im Lungau. „Die Polizei konnte zuerst sein Auto am Parkplatz im Skigebiet sicherstellen.“

Im Einsatz standen neben 50 Bergrettern aus dem Lungau, zehn Kärntner Bergretter, vier Hundeführer-Teams, Alpinpolizei, Hubschrauberteams, Feuerwehr, Bergbahnen, Katastrophenreferent und Rotes Kreuz.

mh/Bergrettung Salzburg

Kommentare