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Auf dem Weg von den USA nach Australien

Flugzeug muss auf Südsee-Insel notlanden – Passagiere „verpassen“ Silvester auf kuriose Weise

Südsee Notlandung Los Angeles Sydney
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Flug UA839 (Los Angeles - Sydney) musste eine Notlandung auf der Südsee-Insel Tutuila hinlegen.

Sydney/Pago Pago – Silvester und den Jahreswechsel hatten sich die rund 300 Passagiere sicherlich ganz anders vorgestellt: Auf dem Weg von Los Angeles nach Sydney musste ihre Maschine notlanden – ausgerechnet auf einer kleinen Insel mitten im Pazifischen Ozean.

Anstatt mit Familie oder Freunden in das neue Jahr hinein zu feiern, saßen die Reisenden (und natürlich auch die Crew) auf dem Flughafen von Pago Pago, dem Hauptort von Amerikanisch-Samoa (einem Verwaltungsgebiet der Vereinigten Staaten), auf der kleinen Pazifik-Insel Tutuila fest. Was war geschehen? Flug UA839 der us-amerikanischen Airline United Airlines war am 29. Dezember um 23.23 Uhr auf dem Flughafen Los Angeles (LAX) gestartet. Das Ziel sollte rund 14 Stunden später nach einem Trans-Pazifik-Flug in Sydney (Australien) erreicht werden.

Doch mitten über den gigantischen Weiten des Ozeans gab es ein Problem mit einem Triebwerk an der eingesetzten Boeing 789-9 (Dreamliner) mit der Registrierungsnummer N38955. Australische Medien berichteten von einem Ölleck. Die Piloten entschieden sich deshalb zu einer außerplanmäßigen Landung auf dem Flughafen von Pago Pago. Dazu wich die Maschine von der eigentlich geplanten Route etwas nach Süden ab und setzte schließlich am 30. Dezember (Ortszeit) sicher auf der dortigen Runway auf, wie aus Daten des Flighttracking-Portals flightradar24.com hervorgeht. Crew und Passagiere blieben unverletzt.

Der heutige Flug wurde nach Pago Pago umgeleitet, um ein mechanisches Problem zu beheben“, teilte die Fluggesellschaft im Anschluss lediglich lapidar mit. Konkreter wurde die Airline im Hinblick auf die Ursache für die Sicherheitslandung nicht. „Wir nutzen unsere Einrichtungen, einschließlich verfügbarer Hoteloptionen, um unsere Kunden unterzubringen und werden mit einem neuen Flugzeug auf die Insel fliegen, damit sie ihre Reise nach Sydney bald beenden können“, hieß es in der Erklärung weiter. Die von den Problemen betroffene Maschine sei vorerst nicht flugfähig, berichteten diverse Luftfahrt-Portale.

Passagiere bekommen Jahreswechsel gar nicht mit

Die Passagiere hatten am Ende aber doch noch ihren „Spaß“: Denn wie aus diversen Tweets hervorgeht, kümmerten sich die Einwohner der Südsee-Insel rührend um die Gestrandeten. Die Passagiere durften im Flughafen-Hangar duschen und bekamen anschließend eine geführte Insel-Rundfahrt. Zudem tranken einige auch Bier an einem einsamen Inselstrand.

Besonders kurios: Den Jahreswechsel bekamen die Betroffenen letztlich überhaupt nicht mit. Denn die Fluggessellschaft reagierte rasch und schickte eine „Rettungsmaschine“ nach Pago Pago, die die Passagiere nach Sydney brachte – „dank“ der internationalen Datumsgrenze jedoch genau so, dass die Maschine am Silvestermorgen in der Südsee abhob und wenige Stunden später (nach Zeitverschiebung) am Neujahrsmorgen in Australien landete.

mw

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