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Mecklenburg-Vorpommern

Telefon und Internet auf Hiddensee seit zwei Tagen tot

Hiddensee
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Das Seekabel wurde vom Schiff, das die neue Breitbandleitung nach Hiddensee verlegt, durchtrennt.

Bewohner und Besucher der Insel Hiddensee können aufgrund eines durchtrennten Seekabels seit zwei Tagen weder telefonieren noch im Internet surfen. Techniker versuchen das Problem zu beheben.

Hiddensee - Die Ostsee-Ferieninsel Hiddensee ist zwei Tage nach der Durchtrennung eines Seekabels bei Bauarbeiten noch immer von Telefon und Internet weitgehend abgeschnitten.

Techniker würden jetzt versuchen, ein zweites, derzeit nicht genutztes Kabel zu aktivieren, sagte Hiddensees Bürgermeister Thomas Gens der Deutschen Presse-Agentur. Ziel ist nach Auskunft einer Sprecherin des Landkreises Vorpommern-Rügen, dass die Telekommunikation am Samstagnachmittag wieder läuft.

Auf Hiddensee leben etwa 1000 Menschen. Hinzu kommen Urlauber. Wie viele derzeit auf der Insel sind, könne er nicht sagen, so Gens, der vom Deich der Insel aus mit dem Handy telefonierte. Nur dort gibt es demnach wegen der Nähe zu Rügen halbwegs Empfang.

Erhebliche Auswirkungen

Für Winter sei Hiddensee aktuell sehr gut gebucht, sagte der Bürgermeister. Beschwerden habe es bisher nicht gegeben. Da Hiddensee klein ist, wären Beschwerden bei kurzem Fußweg auch ohne Telefon und Internet persönlich möglich.

Die Auswirkungen des durchtrennten Seekabels sind dem Bürgermeister zufolge erheblich. Auf der Insel funktionierten weder Notruf noch Geldautomat. An der Ladenkasse könne nicht mit Karte bezahlt werden, weil die Daten nicht zum Festland übertragen werden könnten. Immerhin verfüge das Gemeindebüro über mobiles Internet. Radio und Fernsehen funktionierten bei den meisten noch über Satellitenschüssel. Das Seekabel war bei der Verlegung von einem neuen Breitbandkabel zerstört worden. dpa

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