Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erich-Kästner-Preis

Teresa Enke für Entstigmatisierung von Depression geehrt

Teresa Enke
+
Teresa Enke hatte 2010 unter anderem gemeinsam mit dem DFB die Robert-Enke-Stiftung gegründet, nachdem sich ihr Mann im November 2009 in einer Depression das Leben genommen hatte.

Die Witwe des verstorbenen Nationaltorwarts Robert Enke erhält den Erich-Kästner-Preis. Mit ihrer Arbeit hole sie die Krankheit Depression aus der Tabuzone, heißt es zur Begründung.

Dresden - Teresa Enke, die Witwe des gestorbenen Nationaltorwarts Robert Enke, ist mit dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet worden. „Enke engagiert sich gegen die Stigmatisierung der Krankheit Depression und gibt vielen Betroffenen den Mut, sich zu offenbaren und Hilfe zu suchen“, sagte der Vorsitzende des Presseclubs Dresden, Carsten Dietmann, bei der Verleihung des Preises in Dresden.

Mit ihrer Arbeit hole sie die Krankheit aus der Tabuzone. Dass es in der Gesellschaft inzwischen ein größeres Verständnis für seelische Krankheiten gibt, sei auch der 45-Jährigen zu verdanken.

Enke hatte 2010 unter anderem gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Robert-Enke-Stiftung gegründet, nachdem sich ihr Mann im November 2009 in einer Depression das Leben genommen hatte. Sie sei eine starke Persönlichkeit, die trotz mehrerer Schicksalsschläge anderen Menschen Kraft und Hoffnung gebe, würdigte sie Dietmann.

Von Weizsäcker und Genscher unter früheren Preisträgern

Ihren späteren Ehemann lernte Enke am Sportgymnasium in Jena kennen. Vier Jahre nach ihrer Heirat kam die erste Tochter des Paares zur Welt, starb jedoch bereits im Alter von zwei Jahren wegen eines schweren Herzfehlers. 2009 adoptierte das Paar ein zwei Monate altes Mädchen.

Der Erich-Kästner-Preis wurde in diesem Jahr zum 25. Mal verliehen. Neben Teresa Enke zählen unter anderem die Politiker Richard von Weizsäcker und Hans-Dietrich Genscher sowie der Seenotretter Claus-Peter Reisch zu den Trägerinnen und Trägern. dpa

Kommentare