Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Zigarette sorgt für Todes-Drama in Krankenhaus

Verheerende Explosion auf griechischer Corona-Station – ein Toter und vier Verletzte

Rettungs- und Einsatzkräfte stehen vor dem Papanikolaou-Krankenhaus in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki, nachdem es dort zu einer verheerenden Explosion kam.
+
Rettungs- und Einsatzkräfte stehen vor dem Papanikolaou-Krankenhaus in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki, nachdem es dort zu einer verheerenden Explosion kam.

Todes-Drama auf einer Corona-Station in einem griechischen Krankenhaus. In der Hafenstadt Thessaloniki ereignete sich am Mittwoch (6. April) eine fürchterliche Explosion. Ein Patient starb, vier weitere Menschen wurden verletzt. Doch was war passiert?

Thessaloniki (Griechenland) – „Rauchen kann tödlich sein.“ Dieser Satz ist auf Zigarettenschachteln in Deutschland häufig zu lesen und soll vor den giftigen sowie krebserregenden Inhaltsstoffen warnen. In einem griechischen Krankenhaus bekam dieser Warnhinweis nun aber eine ganz neue Bedeutung.

Ein Mensch starb nicht etwa an den Folgen des langjährigen Zigarettenkonsums, sondern an einer verheerenden Explosion, die er mit seiner Kippe auslöste. Griechischen Medienberichten zufolge habe sich ein Patient auf einer Corona-Station im Papanikolaou-Krankenhaus in der Hafenstadt Thessaloniki eine Zigarette angezündet.

Zigarette ruft verheerende Explosion hervor

Das Verheerende dabei: Der Mann wurde künstlich beatmet und war an eine entsprechende Beatmungsmaschine angeschlossen. Das Sauerstoffgerät sei durch den Glimmstängel explodiert, im Anschluss sei ein Brand auf der gesamten Krankenhausstation ausgebrochen, heißt es.

Wie ein Klinikmitarbeiter der staatlichen griechischen Nachrichtenagentur ANA sagte, sei eine heftige Explosion zu hören gewesen. „Noch nie haben wir Ähnliches erlebt“, so der Mitarbeiter weiter.

79-jähriger Patient gestorben

Informationen des griechischen Gesundheitsministeriums zufolge soll es sich bei dem Toten um einen 79 Jahre alten Patienten des Krankenhauses handeln. Einer der verletzten Menschen soll demnach schwere Brandverletzungen davongetragen haben, zwei weitere jeweils Rauchgasvergiftungen.

Über die Schwere der Verletzungen des vierten Patienten liegen zum aktuellen Zeitpunkt keine konkreten Informationen vor. Nach Angaben eines Krankenhausmitarbeiters wurde die Corona-Station bei dem Unglück völlig zerstört. 35 Patienten mussten auf andere Stationen verlegt werden.

aic mit Material der AFP