Betrugsfälle in Tirol

200 Euro und eine Spielkonsole: Schlüsseldienst zockt 17-Jährigen ab

Tirol - Die Landespolizeidirektion meldet zwei Fälle von Sachwucher. Opfer sind zwei Männer aus Kufstein und Imst. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut 

Schlüsseldienst-Betrug in Imst

Am 2. Jänner 2020, gegen 18 Uhr, kontaktierte ein 27-Jähriger in Imst einen Schlüsseldienst, da er seine Wohnungstüre nicht mehr öffnen konnte. In der Folge kamen zwei Männer eines unbekannten Schlüsseldienstes zur Wohnung des Mannes und öffneten die Türe, indem sie das Zylinderschloss abdrehten. Der Wohnungsinhaber bezahlte einen dreistelligen Eurobetrag und vereinbarte, dass sich die Männer am nächsten Tag zum Einbau eines neuen Zylinders melden würden. Sie sind jedoch seither nicht mehr erreichbar.

Weiterer Fall in Kufstein

Bereits im Dezember 2019 suchte, bzw. kontaktierte ein 17-jähriger Jugendlicher über das Internet einen Schlüsseldienst, da er sich aus seiner Wohnung ausgesperrt hatte. In der Folge erschien ein Arbeiter eines Schlüsseldienstes, öffnete die Tür innerhalb kürzester Zeit mit einer Scheckkarte und verlangte dafür 400 Euro. Da der Jugendliche nur  200 Euro bei sich hatte, übergab er dem Arbeiter diesen Betrag und zusätzlich eine Spielkonsole im Wert von ca. 500 Euro als Pfand. Seither ist der Arbeiter des Schlüsseldienstes nicht mehr zu erreichen.

Pressemitteilung Landespolizeidirektion Tirol

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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