Kunstflieger Anfang September abgestürzt

Todes-Crash von Hannes Arch: Absturz-Ursache nun klar

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Tirol/Salzburg - Das Rätsel um den mysteriösen tödlichen Absturz der Kunstflug-Legende Hannes Arch wurde nun gelöst: Technisches Versagen ist auszuschließen.

Nach dem tragischen Helikopterabsturz am 8. September 2016, bei dem der bekannte Kunstflieger Hannes Arch ums Leben kam, liegt nun das flugtechnische Sachverständigengutachten vor. "Der Unfall ist auf menschliches Versagen zurückzuführen", sagte Tina Frimmel-Hesse, stellvertretende Leiterin der Medienstelle der zuständigen Staatsanwaltschaft Klagenfurt, dem österreichischen Standard.

"Technisches Gebrechen auszuschließen"

Arch habe demnach die Felswand, an dem sein Helikopter zerschellt ist, zu spät gesehen. Er sei auch nicht mit Spezialscheinwerfern geflogen. Das Gutachten spreche laut Frimmel-Hesse von einem Pilotenfehler. "Ein technisches Gebrechen ist auszuschließen", so zitiert der Standard weiter. 

Zum Zeitpunkt seines Unfalls war Hannes Arch weder betrunken, noch durch andere Substanzen beeinträchtigt, wie zuvor das ebenfalls von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebene toxikologische Gutachten ergeben hatte.

Lange Spekulationen um Absturz-Ursache

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Hannes Arch war mit einer zweiten Insassen, Reinhard B. (62), mit dem Hubschrauber in der Nacht von 8. auf 9. September unterwegs gewesen, um offenbar Almhütten mit Lebensmittel zu beliefern. Trotz guten Wetters krachte der Hubschrauber gegen eine Felswand, wo das Fluggerät zerschellte. Arch starb, Reinhard B. überlebte schwer verletzt und berichtete Medien hinterher von Archs "Todesschrei"

Lange gab es nach dem Absturz Spekulationen um den Grund des Absturzes. So hätte es ein Fehler bei der Flugaufzeichnung geben können. Auch ein manuelles Abschalten des Transponders war im Gespräch.

mh

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