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Überlebenskämpfer

Frühestes Frühchen der Welt hatte „null Überlebenschance“ und feiert jetzt ersten Geburtstag

Richard Hutchinson
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Richard Hutchinson steht als frühestes Frühchen im „Guinness Buch der Rekorde.“ Die Ärzte glaubten nicht, dass er überlebt.

Mediziner sahen für den vier Monate zu früh geborenen Richard keine Überlebenschance. Als frühestes Frühchen auf Erden kam er im Juni 2020 mit nur 337 Gramm zur Welt. Monatelang kämpfte er um sein Leben - jetzt feierte er seinen ersten Geburtstag.

Minneapolis – Inmitten der Corona-Pandemie kam Richard Scott William Hutchinson im Juni 2020 in Minnesota zur Welt. Vier Monate zu früh. Kein anderes Baby hatte es jemals so eilig. Ein Rekord-Frühchen mit einem Gewicht von 337 Gramm. Das ist gerade mal ein Zehntel des durchschnittlichen Gewichts eines Neugeborenen. Die Ärzte gaben dem Winzling eine Überlebenschance von null Prozent.

Zu allem Überdruss kam hinzu, dass die Eltern des kleinen Richard, Beth und Rick, aufgrund der Corona-bedingten Hygienevorschriften nicht bei ihrem Nachwuchs im Krankenhaus übernachten durften - obwohl sie selbst rund 100 Kilometer weit entfernt wohnten. Also nahmen sie tägliche lange Fahrzeiten in Kauf, um möglichst viel Zeit mit ihrem Spross verbringen zu können und ihm nahe zu sein.

Frühestes Frühchen der Welt kämpft ein halbes Jahr lang um sein Überleben

Von der vernichtenden Prognose der Ärzte ließ sich das Elternpaar nicht beirren. Sie glaubten fest daran, dass ihr kleiner Richard es über den Berg schaffen würde. Ihre Hoffnung sollte sich schließlich erfüllen. An Weihnachten 2020, rund sechs Monate nach Richards Geburt, konnten Beth und Rick ihr Baby endlich mit nach Hause nehmen. Richard war jetzt stark genug, um ohne Brutkasten* auszukommen. Ein Wunder.

Ein hochemotionaler Moment. Nicht nur für die Eltern, sondern auch für die die behandelnde Ärztin Stacey, die sich noch gut an ihr Gefühl bei der Verabschiedung erinnern kann, wie sie Guinness World Records erzählte: „Ich erinnere mich, wie ich ihn aus seinem Bettchen nahm und ihn einfach nur mit Tränen in den Augen hielt. Ich konnte nicht glauben, dass dies derselbe kleine Junge war, der einst so krank war, dass ich befürchtete, er würde nicht überleben. Derselbe kleine Junge, der einst in meine Handfläche passte, mit einer Haut*, die so durchsichtig war, dass ich jede Rippe und jedes Gefäß in seinem winzigen Körper sehen konnte. Ich konnte nicht anders, als ihn zu drücken und ihm zu sagen, wie stolz ich auf ihn war.“

Medienberichten zufolge sei der kleine Richard laut seiner Mama ein sehr glückliches Baby mit einem ständigen Lächeln im Gesicht. So auch an seinem ersten Geburtstag, mit dem er der Welt bewiesen hat, das Wunder durchaus geschehen können. Mittlerweile kann die sogenannte Känguru-Methode die Sterblichkeit von Frühgeborenen um 25 Prozent senken, berichtet 24vita.de*. *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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