Tödlicher Unfall bei Salzburg

Rosenheimerin (51) wird auf der A1 zur Falschfahrerin und stirbt

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Salzburg - Eine Rosenheimerin ist am Samstagmorgen zur Falschfahrerin auf der A1 nahe Salzburg geworden. Eine Salzburgerin hat einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden können.

Zu einem tödlichen Unfall mit Falschfahrer ist es am 9. März etwa 4 Uhr auf der Autobahn A1 im Stadtgebiet von Salzburg gekommen. Wie die Landespolizeidirektion Salzburg mitteilt, handelt es sich bei der Falschfahrerin um eine 51-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim, die zuvor im Gemeindegebiet Golling auf der A10 zwischen Ofenauer und Hiefler Tunnel in Richtung Villach unterwegs gewesen ist und ihr Auto gewendet hat.

Im Anschluss daran ist sie rund 40 Kilometer lang als Falschfahrerin in Richtung A1 bis zum Bereich Klessheim gefahren. Dort hat sie laut Aufzeichnungen des Straßenerhalters die Beleuchtung an ihrem Fahrzeug ausgeschaltet und ist auf der dreispurigen Fahrbahn auf dem Mittelstreifen weitergefahren. Eine 60-jährige Autolenkerin aus Salzburg ist dabei frontal gegen das Auto der Falschfahrerin geprallt und hat dabei Verletzungen unbestimmten Grades erlitten. Sie ist vom Roten Kreuz ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht worden.

Die Fahrerin aus Rosenheim ist nicht angeschnallt gewesen und noch an der Unfallstelle verstorben. Die Polizei ermittelt zu den Unfallumständen. Die Feuerwehr ist mit vier Fahrzeugen und 16 Mann an der Unfallstelle im Einsatz gewesen.

Das Rote Kreuz ist mit drei Rettungs- und zwei Notarztwagen im Einsatz gewesen, berichtet salzburg24.at. Die drei Fahrstreifen in Richtung Linz sind wegen des Unfalls zeitweise gesperrt gewesen. Der wenige Verkehr ist über den Pannenstreifen vorbeigeleitet worden, wird die Polizei von salzburg24.at zitiert.

Bereits Unfälle in der Vergangenheit

Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Falschfahrern auf den Autobahnen, auch in der Region. So ist am 20. Februar ein 85-jähriger Falschfahrer aus dem Landkreis Traunstein auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Bergen und Grabenstätt ums Leben gekommen. Am 20. Dezember vergangenen Jahres ist es ein 87-Jähriger gewesen, der mit seinem Auto auf der A93 auf der falschen Fahrbahn frontal gegen einen Lastwagen geprallt und dadurch verstorben ist.

ksl

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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