Tote bei schweren Schneestürmen in China

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In Zhengzhou ist ein Gebäude unter den Schneemassen eingedrückt worden.

Peking - Die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten haben im Norden Chinas 38 Menschen das Leben gekostet und Schäden in Milliardenhöhe angerichtet.

Die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten haben im Norden Chinas mittlerweile 40 Todesopfer gefordert. Behördenangaben von Freitag zufolge starben mindestens 21 Menschen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude. Weitere 19 Chinesen kamen bei Verkehrsunfällen auf eisglatten Straßen ums Leben. Bereits am Donnerstag war das Dach einer Schule in der am schlimmsten betroffenen Provinz Hebei unter der Schneelast zusammengebrochen und hatte vier Kinder unter sich begraben.

Die Schneemassen waren seit Montag über insgesamt fünf Provinzen sowie angrenzende Regionen in Nordchina hereingebrochen. Allein in Hebei leben etwa 75,5 Millionen Menschen - fast so viele wie in ganz Deutschland. Im gesamten Norden des Landes lösten die Schneemassen ein Chaos aus. Straßen wurden gesperrt, Flüge abgesagt, tausende Menschen steckten mit ihren Autos auf verschneiten Fahrbahnen fest. Meteorologen zufolge war seit 1955 in dem Gebiet nicht mehr soviel Schnee gefallen.

dpa

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