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Schreckliche Tragödie in Graz

Tödliches Versehen? Polizist (†27) von Kollegin mit Dienstwaffe erschossen

Polizist erschossen Graz
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In der Steiermark nahm eine Polizeiübung ein tödliches Ende.

Graz – Zu einer fürchterlichen Tragödie kam es am Mittwochnachmittag (14. September) bei einer Polizeiübung in Graz. Dort erschoss eine Polizistin offenbar aus Versehen einen 27-jährigen Kollegen.

Das Todesdrama ereignete sich gegen 15 Uhr im Keller der Landespolizeidirektion Steiermark im Grazer Stadtteil Wetzelsdorf – jenem Standort, an dem auch die Bereitschaftseinheit (BE) aktuell untergebracht ist. Im Rahmen der Übung dürfte sich aus bislang unbekannter Ursache ein Schuss aus einer Dienstwaffe gelöst haben, wodurch der 27-Jährige getroffen wurde. Kollegen sowie eine anwesende Polizeiärztin leisteten sofort Erste Hilfe und setzten die Rettungskette in Gang. Doch auch alarmierte Rettungssanitäter sowie ein Notarzt konnten dem Polizisten nicht mehr helfen. Er starb noch am Unglücksort.

Der genaue Hergang ist noch völlig unklar. oe24.at berichtet, dass die Polizistin, die den tödlichen Schuss abgab, beim Training aus Versehen eine scharfe Waffe benutzt haben soll. Zur Stunde laufen noch umfangreiche Ermittlungen, die – wie in solchen Fällen üblich – von Kollegen aus einem anderen Bundesland geführt werden. In diesem Fall haben die Erhebungen Experten vom Landeskriminalamt Oberösterreich übernommen. Zudem sind auch die Staatsanwaltschaft Graz und ein Sachverständiger für Schusswaffen am Unfallort gewesen, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Die Waffe wurde sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht.

„Zutiefst betroffen über das tragische Unglück“

Die Polizisten, die das Unglück live miterleben mussten, sowie die Angehörigen des Verstorbenen werden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Landespolizeidirektor Gerald Ortner zeigt sich in einer ersten Reaktion von der Tragödie tief betroffen: „Ich bin zutiefst betroffen über das tragische Unglück und den Tod des jungen Kollegen. Mein tiefstes Mitgefühl gilt in dieser Stunde den Angehörigen und der Familie des jungen Kameraden.“

Der tote Polizist hatte nach Angaben der Landespolizeidirektion Steiermark am Mittwochvormittag zunächst noch bei der Suche nach einer verwirrten und vermissten Rentnerin geholfen. „Nach dem erfolgreichen Ende des Einsatzes dürfte es gegen Mittag kurzerhand zum Entschluss gekommen sein, den restlichen Tag mit internen Trainingseinheiten zu verbringen“, hieß es weiter. Der 27-Jährige begann im Dezember 2019 seine zweijährige Ausbildung bei der Polizei und war seit Anfang des Monats Teil der Bereitschaftseinheit. Nähere Angaben zu seiner Identität liegen bislang nicht vor.

mw

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