Bergunfall in der Schweiz

Tragödie am Matterhorn: Pärchen aus Salzburg stürzt 1300 Meter in den Tod

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Am Matterhorn sind bisher rund 500 Personen ums Leben gekommen. Die meisten auf Schweizer Seite.
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Zermatt in der Schweiz - Ein tragischer Bergunfall hat sich am Mittwoch am Matterhorn auf Schweizer Seite ereignet. Ein Paar aus Salzburg stürzte in einer Höhe von 4400 Meter in die Tiefe.

Das junge Paar aus dem Salzburger Land stürzte am Mittwoch von der Südwand des Matterhorns auf rund 4400 Metern in die Tiefe. Das berichten die Salzburger Nachrichten am Freitag. In den Gemeinden Unken und Taxenbach, aus denen die Beiden stammten, herrscht seit Bekanntwerden des tragischen Unfall tiefe Trauer und Bestürzung.

Die beiden Alpinisten (25 und 28 Jahre alt) stiegen offenbar von italienischer Seite aus auf die Südwand des Matterhorns. Ein Bergführer habe das Unglück beobachtet und die Bergrettung alarmiert. Dem Bericht zufolge sind die beiden Personen rund 1300 Meter abgestürzt sein. Ein Zeuge soll beobachtet haben, dass eine der beiden Personen die andere mit in die Tiefe gerissen habe.

Erst am Donnerstag konnten die Leichen identifiziert werden. Die Verunglückten hatten keine Papiere bei sich. Die 25-Jährige hatte noch vor drei Tagen ein Foto von sich auf der Social-Media-Plattform Instagram gepostet. Darauf ist sie auf einer Schaukel vor dem Matterhorn zu sehen, so die Salzburger Nachrichten weiter.

Das Matterhorn ist einer der höchsten Berge der Alpen. Seit der Erstbesteigung 1865 verging kein Jahr ohne tödliches Unglück. Bisher sind dort rund 500 Menschen ums Leben gekommen.

mh

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