Indien

Uber: Fahrer im Vergewaltigungsfall  verurteilt

Neu Delhi - Diese Vergewaltigung hatte in Indien zu vielen Protesten geführt und Uber war vorübergehend in ganz Indien verboten worden. Jetzt wurde das Urteil für den Vergealtiger gefällt.

In Indien ist ein Fahrer des Fahrdienstvermittlers Uber wegen Vergewaltigung verurteilt worden. Dem Mann drohe nun lebenslange Haft, teilte sein Anwalt am Dienstag mit. Über die Haftdauer soll voraussichtlich am Freitag entschieden werden. Im vergangenen Jahr hatte sich eine junge Frau ein Taxi für den Heimweg von der Arbeit bestellt und war von dem Fahrer angegriffen worden.

Die Firma hatte sich für den Angriff entschuldigt und versprochen, seine Sicherheitsstandards zu verbessern. „Sexuelle Gewalt ist ein furchtbares Verbrechen und wir sind froh, dass der Täter verurteilt wurde“, sagte Uber India in einer ersten Reaktion auf das Urteil. Indien ist nach den USA der größte Markt für das rapide expandierende Unternehmen aus San Francisco.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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