Überfall auf Shell in Salzburg

Höflichster Tankstellen-Räuber ever: „Es tut mir leid, aber ich brauche das Geld dringend“

Überfall Tankstelle Shell Salzburg
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Überfall Tankstelle Shell Salzburg

Salzburg - Ein unbekannter Mann hat am Donnerstag gegen 20 Uhr die Shell-Tankstelle in der Vogelweiderstraße überfallen. Er wird wohl in die Geschichte als der höflichste Räuber eingehen: „Es tut mir leid, aber ich brauche Geld das Geld unbedingt“ soll er zum Angestellten an der Kasse gesagt haben, nachdem er gewartet hatte bis er an der Reihe war.

Vermummt mit einem Motorrad-Sturzhelm ist der Mann gegen 20 Uhr die Tankstelle im Stadtteil Schallmoos gekommen und hat dort gewartet, bis zwei Kunden vor ihm den Tank-Shop verlassen hatten. „Dann hat er dem Kassier einen schwarzen Gegenstand im Hosenbund gezeigt“, so der Leiter der Kriminalabteilung der Stadtpolizei, Andreas Huber. Ob es sich tatsächlich um eine Waffe handelte ist unklar.

„Dann hat er gesagt ‚Es tut mir leid dass ich das Geld unbedingt brauche‘“, das habe der Kassier sofort verstanden und ihm Geld aus der Kasse ausgehändigt. Der Räuber verstaute das Geld in einer mitgebrachten Stofftasche und flüchtete zu Fuß in Richtung Salzburg-Nord. Ob er in der Nähe der Tankstelle ein Motorrad oder einen Pkw zur weiteren Flucht abgestellt hatte ist nicht bekannt. 

Die Großfahndung nach dem Mann auch mit einem Polizeihubschrauber verlief ergebnislos. Verletzt wurde niemand, konkret bedroht dürfte der Mann auch niemanden haben. 

hud

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