50.000 Kinder in Afrika Opfer der Finanzkrise

Genf - Bis zu 50.000 Neugeborene in Afrika sind nach Einschätzung der Vereinten Nationen wegen der Krise und damit verbundenem Mangel an Nahrung vor ihrem ersten Geburtstag gestorben.

Die Weltwirtschaftskrise hat vor allem in afrikanischen Ländern hohe Opfer gefordert. Allein bis zu 50.000 Neugeborene starben dort nach Einschätzung der UN wegen der Krise und dem damit verbundenen noch stärkeren Mangel an Nahrungsmitteln oder medizinischer Versorgung vor Vollendung ihres ersten Lebensjahres. Das teilte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay, am Montag bei der Eröffnung der 13. regulären Sitzung des UN- Menschenrechtsrates in Genf mit.

In Afrika seien nach Erhebungen der Weltbank zwischen sieben bis zehn Millionen Menschen in die Armut getrieben worden. Pillay warnte, dass hochgesteckte Ziele zur Verbesserung der Lebensumstände vorläufig nicht erreicht würden. “Die plötzlichen und sich beschleunigten Umwälzungen haben die bestehenden Verletzungen der Menschenrechte noch stärker bloßgelegt und verschärft“, sagte Pillay vor dem bis zum 26. März tagenden UN-Gremium. Es wird sich mit den Auswirkungen der Finanzkrise auf die Menschenrechte befassen.

dpa

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